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DIE MEISTEN MENSCHEN HÖREN NICHT ZU UM ZU VERSTEHEN, SIE HÖREN ZU UM ZU ANTWORTEN!

Der Mensch will verstanden werden. Hier ist es egal ob in der Familie oder im Beruf. EINFÜHLENDES ZUHÖREN gehört zu den Grundprinzipien einer erfolgreichen Kommunikation.

Wenn ich effektiv mit einer anderen Person interagieren will, muss ich sie zuerst verstehen.

Der wahre Schlüssel dafür, dass ich eine Person beeinflussen kann ist mein Vorbild, mein Verhalten – mein Charakter.

Um Ratschläge geben zu können und mehr über eine Person zu verstehen, muss sie sich erst öffnen – sie muss Vertrauen in mir haben.

Was ist EINFÜHLENDES ZUHÖREN? Es ist Zuhören mit der Absicht den anderen zu verstehen. Erst verstehen wollen – dann Verstehen!

EINFÜHLENDES ZUHÖREN führt einen in den Bezugsrahmen des anderen. Das hilft sein Paradigma und seine Gefühle zu verstehen.

Dies bedeutet, dass ich die Meinung des anderen nicht teilen muss. Es geht darum, dass ich den Menschen voll und ganz verstehe – emotional und intellektuell!

Wie ist eine Kommunikation aufgebaut?

Sie besteht aus 10% Worte – 30% Stimme – 60% Körpersprache

Wie man hier sieht, ist es nicht so wichtig was man sagt, sondern was man fühlt und diese Gefühle auch wiedergibt. Der Gegenüber spürt und sieht was man von ihm hält und ob man ihn wichtig nimmt.

Der Mensch strebt danach:   – verstanden,

– bestätigt,

– geliebt und

– anerkannt zu werden.

 

Dies setzt voraus, dass wir ihn erst verstehen und dann selbst verstanden zu werden.

Deshalb müssen wir immer erst eine Diagnose stellen und dann das Rezept.

Ein effektiver Verkäufer zum Beispiel versucht zunächst die Bedürfnisse, die Anliegen und die Situation des Kunden zu verstehen. Danach verkauft er Lösungen für das Problem. Man muss aber auch den Mut haben zu sagen, „Mein Produkt, meine Dienstleistungen werden Ihre Bedürfnisse nicht erfüllen.“

Erst verstehen und dann verstanden zu werden ist ein richtiges Prinzip, jenes für alle Lebensbereiche gilt. Es ist ein allgemeines Prinzip, das ganz besonders wichtig ist, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

Zu oft wenden wir unsere autobiografischen Antworten, teils bewusst, teils unbewusst, an.

Wir müssen beide Seiten des Gehirns verwenden um beide Seiten des Gegenübers zu verstehen.