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JUNGS und Mädchen und ihre „Behinderung“

Es ist kein Zufall, dass 80% der angeblich Lernbehinderten Kinder männlich sind. Dafür gibt es mehrere Gründe. Um nur zwei zu nennen:

  • Jungen entwickeln zunächst die GROBMOTORIK und erst nach der Pubertät die FEINMOTORIK. Bei Mädchen ist es umgekehrt. SCHÖNSCHREIBEN aber ist feinmotorisch und für kleine Jungen daher fast nicht zu schaffen (zum „Glück“ gibt es das ja jetzt nicht mehr).
  • Jungen müssen fast doppelt so viel Muskelmasse entwickeln (der männliche Körper besteht zu 40% aus Muskeln, der weibliche nur zu 24%). Das heißt, sie müssen Muskeln durch BEWEGUNG aufbauen, diese durch weitere Bewegung trainieren und im Gehirn die nötigen Verbindungen, um sie richtig bewegen zu können. Deshalb müssen Jungen sich bis zur Pubertät tagtäglich mehrere Stunden lang bewegen, in der Schule aber zwingt man sie, ständig stillzusitzen.Hinzu kommt, dass sie inzwischen auch nicht mehrt auf der Straße spielen können/bzw. durch die neuen Medien wollen. Spielplätze wurden Parkplätzen geopfert (das bringt mehr Wählerstimmen), und Sportplätze (früher in fast jedem Stadtviertel vorhanden) muss man heute mit der Lupe suchen. Auch im Haus dürfen sie im Treppenhaus nicht rennen. WO BITTE SOLLEN DIE LJUNGEN DIE ENTWICKLUNG DURCHLAUFEN, die sie so dringendst benötigen??? Wären Ballspiele und Übungen für die Hand-Auge-Koordination (z.B. Spiele, bei denen man zielen und werfen/schießen muss) Schulfächer, dann könnten die Jungen ihr ureigenstes Wesen genauso entwickeln, wie die Mädchen das dürfen.

Und nun? Was macht man mit diesem Wissen? Nicht immer gleich zur Chemiekeule greifen und die Entwicklung jedes einzelnen beobachten. Jedes Kind entwickelt sich eigenständig und in seinem Tempo. Der eine schneller, der andere etwas langsamer. Das ist ganz normal. Das Erlernen eines Musikinstrumentes steigert zum Beispiel die Bereitschaft am Lernen in der Schule. Genauso muss die Gemeinde mehr eingreifen. Die soziale Entwicklung der Kinder außerhalb der Schule fördern. Nicht nur durch Errichtung eines Sportparks, sondern auch durch Erschaffung von Plätzen, an denen die Kinder SELBST und STÄNDIG sich ausTOBEN und entFALTEN können. Gebt ihnen mehr Raum und traut ihnen (sorry not sorry: verdammt noch mal) mehr zu.

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Warum wird fast jede zweite Ehe geschieden…?

Viele Menschen werfen fast beiläufig das wertvollste in ihrem Leben weg – ihre Familie, Frauen und Männer, die sich einst leidenschaftlich liebten, gehen getrennte Wege. Deutschland hat mit ca. 40 Prozent aller Erst-Ehen mit die höchste Scheidungsrate europäischer Länder.

Allein in Deutschland wächst das Heer der „Scheidungskinder“ jährlich um mehrere Hunderttausend. Studien zeigen, dass Scheidungskinder oft verhaltensauffällig werden, unter psychischen Störungen leiden, im Beruf weniger erfolgreich sind und mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben.

Oft geht einer Scheidung ein echter Vertrauensbruch voraus – Misshandlung oder Untreue. Doch häufig ist sie auch der Endpunkt einer negativen Spirale.

Eine Frau könnte sagen: „Mein Mann verbringt viel Zeit mit Sportsendungen, Videospielen und Fußball. Wenn er nach Hause kommt, denkt er, für Kinder und Haushalt sei ich allein zuständig. Ihm ist gar nicht klar, dass auch ich den ganzen Zag gearbeitet habe. Er ist genau wie sein Vater. Längst hat er aufgehört, jener kleinen Dinge zu tun, mit denen er einst mein Herz erobert hat. Er unterstützt mich nicht und interessiert sich nicht, wie mein Tag war. Alles, was er jetzt noch von mir will, ist Sex. Und dann wundert er sich, wenn ich mich immer weiter von ihm entferne.“

Ein Mann könnte sagen: „Meine Frau interessiert sich nur für mein Geld. Sie merkt gar nicht, was ich alles leiste. Sie ist beschäftigt mit den Kindern, dass sie keine Zeit mehr für mich hat. Während zu Hause alles im Chaos versinkt, trifft sie sich einfach mit ihren Freundinnen. Was auch immer ich tue ist falsch. Meine Frau ist kalt. Sie begrüßt mich nicht mehr mit derselben Herzlichkeit wie zu Beginn unserer Ehe, wenn ich nach Hause komme. Eigentlich ist es ihr völlig egal, ob ich da bin oder nicht. Ich wünschte, ihre Mutter würde sich nicht dauernd einmischen. Meine Frau sieht nicht mehr so gut aus und pflegt sich nicht mehr so wie früher – die Kolleginnen im Büro werden von Tag zu Tag verführerischer.“

Bei einer solchen Einstellung schlägt jede Liebe früher oder später in Verachtung um. Manche Ehen mutieren zu bissigen Debattierclubs. Die Familienangehörigen teilen sich am Ende in die „gute“ und die „böse“ Partei. Jeder kämpft gegen die anderen. Psychologen bezeichnen dieses Phänomen als „Splitting“. So wird aus einem sicheren und liebevollen Zuhause, das alle Kinder brauchen und verdienen, am Ende ein Schlachtfeld.

In manchen Familien kommt es auch zu verdeckten Formen des emotionalen Missbrauchs. Hier wird ständig gestritten und kritisiert, um dem anderen den Tag gründlich zu vermiesen:

  • „Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du endlich mal die Garage sauber machen.“
  • „Ich schufte den ganzen Tag – und welchen Dank bekomme ich dafür?“
  • „Es sind auch deine Kinder, damit du das weißt.“

Allmählich, fast unmerklich, wachsen Mauern, bis schließlich das große Schweigen hereinbricht. „Wenn du etwas in diesem Leben zerstören willst, dann musst du es nur mit dicken Mauern umschließen.“  – Elif Shafak

Häufig gibt es in Situationen (emotionale Misshandlung, Macht- und Kontrollfanatismus…) gute Gründe, einen Schlussstrich unter eine Ehe zu ziehen. Aber noch viel öfter wäre ein Scheitern vermeidbar, wenn die Partner anders mit ihren Unterschieden umgehen würden.

Bei den meisten Scheidungen wird als Grund „unüberbrückbare Differenzen“ genannt. Hinter den unterschiedlichsten finanziellen, emotionalen, gesellschaftlichen oder sexuellen Problemen verbirgt fast immer die Unfähigkeit, mit Unterschieden konstruktiv umzugehen und sie als Gewinn statt als Belastung wahrzunehmen:

  • „Ein wirklich offenes Gespräch zwischen uns findet niemals statt.“
  • „Ich verstehe ihre Denkweise nicht.“
  • „Er ist vollkommen irrational.“

Mit der Zeit macht sich Verzweiflung breit. Am Ende erscheint die Scheidung als einziger Ausweg. Gute Ehen dagegen zeichnen sich dadurch aus, dass beide Partner eine positive Einstellung zu ihren Unterschieden haben. Für sie werden die Eigenheiten, Schrullen und Macken, Begabungen oder Stärken des anderen zu Quellen der Freude und Kreativität. Seine Ungeduld macht ihn zu einem schlechten Buchhalter, aber seine Spontaneität sorgt für viel Fröhlichkeit. Ihre Unordentlichkeit frustriert ihn, aber ihr charmantes Auftreten bezaubert ihn. Und weil sich beide gern haben, bilden Spaß und Respekt im Umgang miteinander für sie eine Einheit.

Wenn zwei Menschen eine Partnerschaft eingehen, haben sie die Möglichkeit, eine einzigartige Familienkultur zu schaffen, wie sie niemals zuvor existierte und wie es sie niemals danach wieder geben wird. Neben seinen angeborenen individuellen Eigenheiten bringt jeder Partner eine Vielzahl sozialer und kultureller Prägungen in Form von Überzeugungen, Normen, Werten oder Traditionen in die Beziehung ein.

Mensch heiraten nicht, um sich zu bekriegen oder gegenseitig Schmerz zuzufügen. Dennoch zerbricht jede dritte Ehe an dem Unvermögen, eine weiteren Alternative zu schaffen, die über den unterschiedlichen Kulturen, Werten, Überzeugungen und Erwartungen steht und sie in sich vereint.

 

Sie wollen mehr darüber erfahren oder Hilfe? Dann melden Sie sich unter info@michaeltiefel.com

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9 Gewohnheiten

Hier zeige ich euch NEUN Gewohnheiten auf, die Dir helfen können, Deine Gehirnleistung zu optimieren, Deine Fitness zu steigern und gesünder zu leben.

Einige werden dies nicht auf Anhieb glauben, aber gib dem eine Chance und probiere es selbst über einen längeren Zeitraum aus.

Man kann nicht alles auf einem können und es ist wie mit allen neuen Dingen im Leben. Manches muss man eben üben üben üben.

Viele möchten die magische Pille benutzen um ihre Lebensqualität mit einem Haps zu steigern. Doch diese magische Pille gibt es nicht.

Der Zauber kommt aber garantiert auch zu Dir wenn Du willst. Es liegt einzig nur an Dir.

Denke nur daran, 20% äußere Veränderung wird nur durch 80% innere Veränderung bewirkt. Die Ergebnisse werden Dich mehr als nur belohnen.

Bist Du bereit?

Fangen wir an.

 

Nummer EINS ist richtige und gute Ernährung (Gehirnnahrung).

Es ist so wie es heißt. Du bist was du isst.

Es gibt bestimmte Lebensmittel die nachweislich Deine Gehirnleistung steigern. Blaubeeren, Himbeeren… Avocados haben gute Fette.

Hier meine Top Ten:

  • Avocado
  • Blaubeeren
  • Brokkoli
  • Kokosnuss Öl
  • Eier
  • Grünes Blattgemüse
  • Lachs
  • Kurkuma
  • Walnüsse
  • Dunkle Schokolade

Ja, dunkle Schokolade.

 

Nummer ZWEI sind die negativen Gedanken.

Hör auf Dir ständig negative Gedanken in Form von Selbstgesprächen zu machen.

Bei Nummer EINS haben wir angefangen unseren Körper zu reinigen. Jetzt müssen wir auch unseren Geist reinigen. Wenn wir ständig negative Gedanken haben, „töten“ wir uns jedesmal selbst. Wir achten auf alles was wir essen, aber wir achten nicht auf das was wir denken.

Wenn Du ständig schlecht redest, über Dich, über andere, Dich ständig oder immer wieder über alles aufregst oder beschwerst, „tötest“ Du immer wieder einen kleinen Teil von Dir. Manches kann man nicht ändern, manches muss man einfach so stehen lassen. Was bringt es Dir wenn Du dich ständig über alles und jedem, oder noch viel schlimmer über DICH aufregst. Nichts. Denk immer dran, eine ängstliche Person stirbt tausendmal, eine tapfere, ausgeglichene Person stirbt nur einmal.

 

Nummer DREI, hab keine Angst.

Jetzt sag ich Dir was. Angst gibt es eigentlich nicht. Angst ist ein Gedanke den ausschließlich Du produzierst., den Du durch Deine Zukunft produzierst. Ein klein wenig verwirrend. Ein paar Beispiele:

  • Ich habe Angst vor dem Zahnarzt in zwei Wochen, denn der bereitet mir eventuell Schmerzen
  • Ich habe Angst meinem Chef zu sagen, dass ich eine Gehaltserhöhung möchte, denn er könnte ja nein sagen und dann schlecht über mich denken
  • Ich habe Angst einen Vortrag vor meinen Kollegen, Schülern, Vorstand…. zu halten, denn ich könnte ja ins stottern geraten, meinen Text vergessen, sie könnten mich auslachen….

Du siehst, es ist immer das Ende des Satzes, dass Dir Angst bereitet. Nur was kann man dagegen tun? Wir haben eine wundervolle Gabe – unsere Vorstellungskraft. Sie kann negativ (siehe oben) oder aber auch positiv eingesetzt werden.

Wenn sie uns Angst macht und somit unsicher und uns unbewusst Schmerzen bereitet, drehen wir den Spieß doch einfach mal um.

Stell Dir die Situation vor die dir Angst macht, jedoch diesmal mit positiven Ende. Immer und immer wieder. Stell sie Dir in Deinem Kopf so klar und deutlich vor wie Du nur kannst. Probiere es aus.

 

Nummer VIER sind die Nahrungsergänzungsmittel.

Ja, die Supplements kommen nicht nur beim Bodybuilding vor.

Vieles können wir nicht immer aus unserer Ernährung holen. Viele Menschen, fast alle, haben einen Mangel durch ungesundes Essen, Stress, du bist viel unterwegs…

Such einen Arzt auf und lass ein großes Blutbild machen. Schau was Dir fehlt und fülle es auf. Omega 3, Vitamin B12, Zink, Vitamin C, Magnesium…

Mach einen Test was Du an Nahrungsmittel verträgst. Nahrungsmittelunverträglichkeit ist keine Seltenheit mehr und sie beeinflusst uns mehr als wir denken.

 

Nummer FÜNF. Spiegelneuronen.

Schon mal den Begriff gehört? Ganz grob erklärt . Sie machen uns „mitfühlend“. Schneidet sich eine Person in unserer Nähe in den Finger und wir sehen das, fühlen wir mit der Person. Wirklich nur grob erklärt.

Wichtiger ist aber, dass wir zu „Spiegeln“ werden. Das heißt, die fünf Personen mit denen Du Dich umgibst, werden zu deinen Spiegeln, vielmehr, Du wirst wie sie. Du nimmst ihre Muster, ihr Verhalten, ihren Charakter, ihre innere Einstellungen… Umgibst Du Dich nur mit Personen die ständig schlecht gelaunt sind und schlecht reden, rate mal was mit Dir wird?

Umgib Dich deshalb nur mit Personen die Dir gut tun, die Dich weiterbringen. Umgibst Du Dich mit neun Personen die pleite sind – Du wirst der zehnte sein.

 

Nummer SECHS. Eine saubere Umgebung.

Nichts mag dein Gehirn mehr als eine saubere Umgebung. Fange mit dem ersten an was Du siehst. Dein Nachttisch.

Danach mach Dein Bett. Lass es zu einem Ritual werden.

Auch dein Laptop. Verbanne alles Unnütze von Deinem Desktop, schiebe den Rest in Ordner.

Sauberes Essen, ein klarer Verstand, frische Luft, klares Wasser – eine saubere Umgebung. Dein Gehirn wird es lieben. Glaube mir.

 

Nummer SIEBEN.  Schlafen.

Der richtige Schlaf ist besonders wichtig. Unser Gehirn ruht sich auch im Schlaf nicht aus. Im Gegenteil. Wenn wir schlafen regenerieren wir nicht nur unseren Körper, sondern unser Gehirn entspannt so sehr, dass es erlebtes verarbeiten und im Unterbewusstsein abspeichern kann. Achte darauf das keine störenden Quellen wie Handy oder dergleichen in der Nähe sind. Fenster abdunkeln und die Heizung auch im Winter nicht auf 5 aufdrehen. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass nackt schlafen am besten sein soll.

Im Schlaf träumen wir. Paul McCartney hatte im Traum die besten Einfälle für seine Songs.

 

Nummer ACHT. Sport.

Ich denke das war für viele klar das das kommt oder kommen muss.

Hier nur ein paar Gründe die jeden überzeugen sollten :

 

  • In Bewegung schüttet der Körper Hormone aus, die Sie in eine glückliche Stimmung versetzen
  • Sport verbrennt Fett.
  • Sport wirkt Bluthochdruck entgegen
  • Muskeln werden aufgebaut um den täglichen Alltag noch leichter meistern zu können
  • Er reguliert den Blutzuckerspiegel
  • Rückenschmerzen durch zu langes am PC sitzen? Durch Sport nicht mehr
  • Sport stärkt das Herz-Kreislauf-System

 

Nummer NEUN. Stressmanagement.

Achte auf Dich. Viele planen den Tag bis zur letzten Minute durch. Und wenn was Unvorhergesehenes dazwischen kommt? Dann muss ich noch mehr Gas geben.

Tu Dir was Gutes. Entspannungsmassagen, Meditationen, Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung usw.

 

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen. Für Fragen oder Hilfe, melde Dich einfach bei mir.