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Motiviert euch mit diesen 5 Möglichkeiten selbst

Ein häufiger Grund, warum Menschen zum Coaching kommen, ist, dass sie sich festgefahren fühlen. Manche langweilen sich schlicht und einfach. Ihre Aufgaben sind alltäglich geworden — das Leben scheint so vorhersehbar.

Andere bleiben in einer bestimmten Situation stecken, wie ein Job, den sie nicht mögen, oder eine Beziehung, die sie unerfüllt lässt. Wenn man sich festgefahren fühlt, sollte man handeln. Dabei helfen bestimmte Strategien.

1.     Sucht euch mehrere Fluchtwege 

Es gibt immer viele verschiedene Lösungen für ein Problem. Natürlich sind nicht alle davon gut. Wenn ihr ein Problem lösen wollt, macht ein Brainstorming und überlegt euch so viele Wege, wie möglich. Die müssen erstmal nicht immer Sinn ergeben oder die besten sein.

Erstellt eine lange Liste von Strategien, die euch helfen könnten, euer Problem zu lösen. Das Ziel ist es, eine so lange Liste zu erstellen, damit unser Gehirn erkennt, wie viele Möglichkeiten wir haben.

2.     Verändert eure Routine 

Routinen sind eigentlich gut, denn sie lassen uns wichtige Gewohnheiten entwickeln. Zu viel Struktur und Routine, kann aber auch dazu führen, dass wir uns wie ein Roboter fühlen. Dann müssen wir aktiv werden, um aus unserem Trott wieder herauszukommen. Macht dann einfach mal etwas anders als sonst. Das hilft eurem Gehirn, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Das kann außerdem neue Ideen entfachen, die Leidenschaft schüren und mehr Energie geben.

Das müssen nicht unbedingt große Veränderungen sein. Geht statt direkt nach der Arbeit zu Abend zu essen mal eine Runde spazieren. Oder meldet euch für einen Kurs an, bei dem ihr etwas neues lernt (auch online möglich und sinnvoll).

3.     Sucht euch neue Herausforderungen

Ein Wettbewerb ist eine großartige Möglichkeit, sich wieder zu motivieren. Und dabei müsst ihr nicht mal gegen jemanden antreten. Stattdessen könnt ihr euch eine Herausforderung suchen, die ihr meistern wollt.

Die Herausforderung kann sich auch auf ein Problem beziehen, dass ihr lösen müsst. Ihr habt Schulden, versucht innerhalb eines Monats zu sparen und einen Teil zurückzuzahlen.

Oder ihr setzt euch ein Ziel, dass ihr erreichen wollt. Zum Beispiel jede Woche dreimal Laufen zu gehen. Das könnte auch etwas sein, auf dass ihr euch freut und was neue Interessen weckt.

4.     Probiert etwas aus 

Experimentiert einfach mal ein bisschen rum. Schaut, was euer Leben ein bisschen besser macht und was euch dagegen nicht so guttut. Wenn ihr etwas gefunden habt, dass euch Spaß macht, bleibt dabei.

Probiert aus, ob ihr euch zum Beispiel mit anderer Kleidung wohler fühlt. Wenn ihr mit einer neuen Garderobe selbstbewusster auftreten könnt, dann solltet ihr einkaufen gehen. Oder testet eine neue Strategie im Job aus. Wenn sie euch positive Erlebnisse bringt, bleibt dabei.

5.     Achtet auf ein gutes soziales Umfeld

Die Menschen, mit denen wir uns umgeben, beeinflussen uns sehr. Manchmal tut es deshalb gut, neue Freunde zu finden oder zu alten wieder Kontakt aufzunehmen. Vielleicht gibt es auch jemanden in eurem Umfeld, der euch nicht guttut und euch runterzieht. Dann kann es helfen, den Kontakt zu verringern oder sogar ganz abzubrechen. Vielleicht merkt ihr dann auch, dass ihr euch weniger festgefahren fühlt.

Ihr wollte mehr wissen oder ein gezieltes Coaching? Dann meldet euch einfach unter info@michaeltiefel.com

 

 

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WARUM DIE SOZIALE INTELLIGENZ FÜR DIE FÜHRUNG SO ERHEBLICH VON BEDEUTUNG IST

Neue Erkenntnisse der Hirnforschung zeigen, wie Führungskräfte die Stimmung im Team und damit auch dessen Leistung verbessern können: Indem sie lernen, die biologischen Gesetze der Empathie zu nutzen.

Die biologischen Grundlagen:

Sogenannte Spiegelneuronen in unserem Gehirn bringen uns dazu, unbewusst die Emotionen und Handlungen unseres Gegenübers aufzugreifen und zu imitieren. Gut vernetzte Spindelzellen helfen, wiederkehrende Muster zu erkennen und entsprechend zu handeln – ein Erfahrungswert, den wir als Intuition bezeichnen. Oszillatoren steuern unsere Körpersprache so, dass wir uns mit anderen Menschen synchron bewegen.

Das Geheimnis guter Führung:

Vorbildliche Führungskräfte zeichnen sich vor allem durch ihre Fähigkeit aus, gute soziale Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufzubauen. Denn positiv gestimmte Mitarbeiter bringen deutlich bessere Leistungen als nervöse oder ängstliche.

Die gute Nachricht für alle Einzelgänger: Soziale Intelligenz ist nicht in den Genen verankert, sondern lässt sich mithilfe eines guten Coachs oder Mentors auch noch im fortgeschrittenen Alter erlernen.

Vorgesetzte, die negatives Feedback mit einem Lächeln überbringen, haben zufriedenere Mitarbeiter als solche, die mit kritischer Miene Lob verteilen.

Wir sind keine bloßen Sklaven unserer Gene und frühkindlichen Erlebnisse. Jede Führungskraft kann ihr Verhalten verändern, wenn sie sich wirklich bemüht.

Sind Sie eine sozial intelligente Führungskraft?

 Hier finden Sie sieben Kompetenzen und einige Fragen mit denen wir sie beurteilen.

Einfühlungsvermögen

  • Wissen Sie, was Ihre Mitmenschen motiviert, auch wenn diese aus einem anderen Umfeld stammen als Sie selbst?
  • Haben Sie ein Gespür für die Bedürfnisse anderer Menschen?

Einklang

  • Hören Sie anderen Menschen aufmerksam zu und machen Sie sich Gedanken über ihre Gefühle?
  • Haben Sie einen guten Instinkt für die Stimmungen Ihrer Mitmenschen?

Unternehmensbewusstsein

  • Haben Sie ein Gespür für die Kultur und die Wertvorstellungen einer Abteilung oder eines Unternehmens?
  • Durchschauen Sie soziale Netzwerke, und kennen Sie deren unausgesprochene Normen?

Einfluss

  • Überzeugen Sie andere Menschen, indem Sie sie in eine Diskussion verwickeln und an ihr Eigeninteresse appellieren?
  • Holen Sie sich Unterstützung von wichtigen Leuten?

Mitarbeiterentwicklung

  • Verstehen Sie sich als mitfühlender Coach Ihrer Mitarbeiter, und investieren Sie Ihre persönliche Zeit und Energie in dieses Mentoring?
  • Geben Sie anderen Leuten Feedback, das diesen bei ihrer beruflichen Entwicklung weiterhilft?

Inspiration

  • Können Sie überzeugende Visionen formulieren, Ihrer Abteilung Stolz auf die eigene Gruppe vermitteln und ein positives emotionales Klima fördern?
  • Führen Sie Ihre Mitarbeiter, indem Sie das Beste aus ihnen herausholen?

Teamarbeit

  • Bitten Sie sämtliche Mitglieder Ihres Teams um Input?
  • Unterstützen Sie alle diese Teammitglieder und ermutigen Sie sie zur Zusammenarbeit?

 

Fazit

Knallharte Chefs mögen es für finanziell unverantwortlich und für ein Zeichen von Schwäche halten, sich mit solchen Theorien zu befassen, da der Erfolg in ihrer Welt letztendlich nur an Zahlen gemessen wird. Doch heutzutage gibt es neue Untersuchungsmethoden, mit denen sich die Entwicklung eines Menschen wissenschaftlich messen lässt – und diese bestätigen die alten Theorien, sodass sich ein direkter Zusammenhang zur Mitarbeiterperformance herstellen lässt. Daher sieht es inzwischen ganz so aus, als ob die sogenannte weiche Seite des Managements auf ziemlich harten Fakten beruht.