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Tipps für deine tägliche Meditation

Der Terminplaner quillt über, Oma muss noch angerufen werden und die Arbeit wartet auch schon länger. Wie soll das nur alles funktionieren? Unser Alltag wird immer stressiger, die Verpflichtungen größer und damit die Zeit für all die Dinge, die wir unserem Körper gönnen wollten kleiner. Kein Wunder also, dass es unglaublich schwierig ist eine Routine für die tägliche Meditation zu finden.

Genau aus diesem Grund habe ich 10 kleine Schritte für dich zusammengeschrieben, die dir vielleicht helfen werden, eine tägliche Meditation zu realisieren.

First things first

Wenn es geht, dann solltest du direkt am Morgen meditieren. Damit wirst du nicht nur den Gedanken „Dann hab ich es hinter mir“ verinnerlichen, sondern auch die potenzielle Schläfrigkeit sofort abschütteln. Es ist eine gute Art und Weise, um in den Tag zu starten und gibt dir die nötige Energie für deinen Alltagsstress.

Setze eine klare Priorität

Wenn du kein Morgenmensch bist und nach dem Aufstehen an alles andere als Meditation denkst, dann schiebe die Meditation auf eine andere Tageszeit. Wichtig hierbei: Schiebe es nicht zu weit nach hinten. Setze dir eine ganz klare Priorität und die sollte sein: Meditation first.

Gleiche Zeit, gleicher Ort

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und genau deswegen solltest du auch in deine Meditation eine gewisse Routine bringen. Versuche dir eine Umgebung für deine Meditation zu schaffen, die sich nicht so schnell ändern wird. Am besten wäre es, wenn du immer den gleichen Ort und vor allem die gleiche Zeit für deine Meditation nutzt.

Meditation +1

Es gibt Menschen, die finden es gut, wenn die Meditation an eine andere Aktivität gekoppelt ist. Bist du auch so jemand? Findest du es zum Beispiel gut erst zu duschen und dann zu meditieren? Dann mach es auch so. Oder liebst du Tee? Dann mach dir doch einen Tee, stelle die duftende Tasse neben dich und fange mit der Meditation an.

Sei flexibel, egal was ist

Manchmal, da funktioniert nichts so, wie man es will. So kann es beispielsweise auch sein, dass die Meditation manchmal einfach überhaupt gar nicht in deinen Tagesablauf passt. Keine Sorge, das ist ok. Versuche flexibel zu sein. Das heißt: Nimm eine Unpässlichkeit nicht als Grund dafür eine Woche lang nicht zu meditieren. Stattdessen solltest du sie einfach auf einen anderen Tag schieben – dann aber zu einer festen Zeit.

Urteile nicht

Na klar ist es einfach von sich zu denken, man wäre gut oder schlecht im meditieren. Doch so stimmt das nicht. Niemand ist gut oder schlecht und dieser Gedanke sollte auch nicht aufkommen. Schon gar nicht, wenn es sich um eine Praxis handelt, die nur du selbst und deine Gedanken beeinflussen können. Fange also gar nicht erst an darüber nachzudenken, sondern lasse dich einfach nur auf den Moment ein und schaue, wie weit du kommst. Es gibt Tage, da funktioniert das Meditieren super, an anderen geht es gar nicht – so ist es halt.

Das Gute am Meditieren

Wann immer du meditierst solltest du dir bewusst machen, wie gut eine Meditation für dich und deinen Körper ist. Führe dir vor Augen, was du da gerade für dich selbst machst und bedanke dich dafür. Je mehr du reflektierst, welchen Einfluss eine Meditation auf dich hat, desto mehr wirst du eben genau diese Beobachtungen machen. Du bist glücklicher? Du bist entspannter und ausgeglichener? Super, dann nutze diese Erkenntnisse und führe deine Meditation fort.

Das Ausredenbuch

Na gut, dann gibt es eben wirklich diese Tage, an denen eine Meditation wirklich nicht passt, an denen man sich einfach doof fühlt und die Bettdecke ganz weit über den Kopf ziehen möchte. Keine Sorge, das ist normal. Dafür haben wir uns ein Ausredenbuch überlegt. Nimm dir ein kleines Notizbüchlein und schreibe dir auf, wieso du an welchem Tag nicht meditieren konntest. Ab und an solltest du über die Ausreden lesen und merken, dass es irgendwie immer Zeit für eine kurze Meditation gibt – ganz sicher.

Der Meditationspartner

Der Mensch ist ein Herdentier – und das auch in Momenten der völligen Ruhe. Wie wäre es, wenn du dir einen Meditationspartner suchst? Verabredet euch zu Meditationsrunden oder schreibt euch gemeinsame Termine auf. Ihr müsst euch nicht immer treffen, aber manchmal hilft es ja schon nur zu wissen, dass es da jemanden gibt, der im gleichen Moment auch meditiert.

Sei realistisch

Meditieren bedeutet Ruhe zu finden, in sich zu gehen und abzuschalten. In unserem heutigen Umfeld und unserem stressigen Alltag ist dies die wahre Kür. Also, sei nicht traurig, wenn es nicht direkt am Anfang klappt. Setze dir ganz einfache, aber realistische Ziele und verfolge diese. Es bringt nichts, wenn du von Anfang einen indischen Mönch und seine Meditationskünste als Vorbild nutzt – glaube mir, die machen das sicher schon länger, als du.

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen. Hast du schon eine Routine für deine tägliche Meditation gefunden?

 

 

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Mentaltraining – was ist das, was kann das…

„Der Gegner im Kopf ist viel stärker als der Gegner auf der anderen Seite“

Tatsächlich entstehen viele der Probleme, die uns in Drucksituationen schwächen, in unserem Gehirn. Wenn es drauf ankommt und eine Menge auf dem Spiel steht, bringen wir nicht unsere volle Leistung, schöpfen unser Potenzial nicht aus und sind blockiert oder gehemmt.

Als Mentaltrainer zeige ich dir,

  • wie du schneller und mit mehr Spaß lernst. Lernen macht Spaß, auch wenn wir während unserer Schul-, Uni- oder Ausbildungszeit eine andere Erfahrung gemacht haben. Lerne besser zu lernen und lege den Grundstein für alle weitere Techniken.
  • wie du deine Komfortzone verlässt. Wir alle brauchen Sicherheit. Deshalb verlassen wir den behüteten, gewohnten Raum, den wir uns geschaffen haben, viel zu selten. Indem du regelmäßig aus deiner Komfortzone ausbrichst, stärkst du deine Persönlichkeit und entdeckst das unendliche Potenzial, das in dir steckt.
  • wie du deine Leistung steigerst. Mentale Strategien, wie Visualisierung, Entspannungstechniken oder Selbstgesprächsregulation, werden dir helfen, deine persönlichen Leistungsgrenzen zu verschieben – nicht nur im Sport.
  • wie du dich vor wichtigen Situationen in den Leistungsmodus bringst. Indem du dich nicht nur körperlich, sondern auch geistig aufwärmst – und zwar gleichermaßen technisch und emotional -, signalisierst du deinem Gehirn, dass es gleich Leistung bringen muss. Lerne einfache Techniken für dein mentales Warm-up und sei für alles bereit.
  • wie du Schlaf und Erholung optimierst. Schlafmangel hat gravierende Folgen für Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Mithilfe von Entspannungstechniken, ein paar Tricks und indem du einige einfache Regeln befolgst, kannst du Schlafproblemen vorbeugen.
  • wie du wie im Rausch Höchstleistungen abrufst, ohne dich anzustrengen. Es gibt einen Zustand, in dem wir Menschen wie automatisch handeln, hocheffizient sind, keine Erschöpfung verspüren und dabei auch noch jede Menge Freude haben. In diesen sogenannten Flow zu gelangen, kannst du trainieren und so in Sport und Beruf spielend Höchstleistungen erbringen.
  • wie du Drucksituationen meisterst. Zerbrich nicht am Druck, sondern zerbrich den Druck! Lerne, deine Leistung auch in Druck- oder Prüfungssituationen stabil abzurufen, ob in einem weiteren Spiel, einem Bewerbungsgespräch oder einem wichtigen Meeting – also dann, wenn`s wirklich drauf ankommt.
  • wie du deine Kommunikation verbesserst. Dass Kommunikation funktioniert, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Aufgrund ihrer Komplexität ist sie jedoch äußerst fehleranfällig. Vermeide grobe Kommunikationsfehler mithilfe einiger einfacher Regeln und profitiere davon auf dem Platz, im Büro und im Wohnzimmer.
  • wie du deine Konzentration erhöhst. Wenn du Leistung bringen willst, musst du deinen Fokus auf relevante Reize legen und irrelevante ausblenden. Lerne, dich länger, besser und vor allem auf die richtigen Dinge zu konzentrieren.
  • wie du dir Ziele richtig setzt und diese auch erreichst. Die Grundlage für nachhaltigen Erfolg ist das Setzen adäquater und realistischer Ziele und deren motovierte Umsetzung. Ein Ziel sollte herausfordernd, aber erreichbar sein. Mehr als 75 Prozent der Freizeitsportler, die sich vornehmen, regelmäßig zu trainieren, erreichen dieses Ziel nicht. Gehöre stattdessen zu den erfolgreichen 20 Prozent, die ihre Ziele erreichen, oder besser noch zu den 5 Prozent, die sie übererfüllen! Steigere deine Motivation und überwinde jedes Hindernis!
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Seminare gegen Stress?

Wie Unternehmen ihre Manager fit im Umgang mit „Dynaxity“ machen

Trainings sind nutzlos sind, wenn die anschließende Umsetzung des Gelernten durch ungünstige Rahmenbedingungen verhindert wird. Stellt sich die Frage: Kann man Mitarbeiter durch Trainings stress-resistenter machen? Ihre „Resilienz“ stärken?

Im Handelsblatt wird über die größte Managerbefragung im deutschsprachigen Raum berichtet, nach der sich viele durch die zunehmende „Dynaxität“ (die Kombination aus Dynamik und Komplexität) arg belastet fühlen. Experten warnen, dass inzwischen ein Ausmaß erreicht sei, „für das der Mensch nicht gemacht ist.“ Beklagt wird vor allem, dass die persönlichen Kommunikation an Bedeutung verliert und man überall und immer erreichbar ist. Zudem nervt die Computertechnik – wenn mal wieder die Skype-Konferenz ruckelt oder die Internetverbindung abbricht.

Gelassenheit aber kann man trainieren, lautet die Devise – also schicken Unternehmen ihre Manager in die hauseigene Akademie zum Anti-Stress-Training, wo sie lernen, „unabänderliche Dinge zu erkennen und gelassen hinzunehmen“ (Targo-Bank), lassen sie in Computerspielen den Umgang mit Komplexität üben (Peroxid Chemie, Volks- und Reiffeisenbanken) oder verfrachtet sie sogar ins indische Banaglore inklusive Aufenthalt in einem Ashram, um zu „lernen, bewusst Tempo und Druck aus ihrem Alltag zu nehmen“ (SAP).

Nun frage ich mich natürlich, wie das denn funktionieren soll

Stimmt es, dass Trainings nur dann Wirkung zeigen, wenn im Alltag die entsprechende Kultur herrscht, dann müssten die genannte Unternehmen wohl zuerst die Stressoren für die Manager identifizieren und vor allem die Dinge ändern, die den Druck aufrechterhalten. Wie kann denn ein Manager Druck und Tempo rausnehmen, wenn ihm Druck gemacht wird und Tempo verlangt wird?

Da lernt also ein Manager, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann und sich darüber nicht mehr zu ärgern. Gehören zu den unabänderlichen Dingen auch die Vorgaben von oben? Das wäre praktisch: „Liebe Führungskräfte – nehmt einfach gelassen hin, was wir von euch verlangen und hört auf, euch darüber aufzuregen.“

Mag ja sein, dass in den genannten Unternehmen zuerst eine umfassende Diskussion darüber geführt wurde, welche Dinge nun mal nicht zu ändern sind und welche geändert werden müssen. Und erst in einem zweiten Schritt lernten die Führungskräfte in Seminaren, erstere gelassen hinzunehmen.

Was ich allerdings eher bezweifle…

Das war jetzt alles sehr kritisch formuliert. Absichtlich. Ich hoffe es öffnet manch Unternehmen die Augen „das Ganze“ zu sehen und zu ändern. Nur wenn das Unternehmen/die Führungskräfte intrinsisch dafür bereit sind, dann und nur dann wird sich etwas ändern. Nachhaltig und zum Besten aller.

Gerne helfe ich Ihnen und Ihrem Unternehmen mit meinen Fähigkeiten als Coach weiter.

Melden Sie sich einfach bei mir und wir reden über Ihre Ziele und Wünsche.

info@michaelteifel.com

www.michaeltiefel.com