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Tipps für deine tägliche Meditation

Der Terminplaner quillt über, Oma muss noch angerufen werden und die Arbeit wartet auch schon länger. Wie soll das nur alles funktionieren? Unser Alltag wird immer stressiger, die Verpflichtungen größer und damit die Zeit für all die Dinge, die wir unserem Körper gönnen wollten kleiner. Kein Wunder also, dass es unglaublich schwierig ist eine Routine für die tägliche Meditation zu finden.

Genau aus diesem Grund habe ich 10 kleine Schritte für dich zusammengeschrieben, die dir vielleicht helfen werden, eine tägliche Meditation zu realisieren.

First things first

Wenn es geht, dann solltest du direkt am Morgen meditieren. Damit wirst du nicht nur den Gedanken „Dann hab ich es hinter mir“ verinnerlichen, sondern auch die potenzielle Schläfrigkeit sofort abschütteln. Es ist eine gute Art und Weise, um in den Tag zu starten und gibt dir die nötige Energie für deinen Alltagsstress.

Setze eine klare Priorität

Wenn du kein Morgenmensch bist und nach dem Aufstehen an alles andere als Meditation denkst, dann schiebe die Meditation auf eine andere Tageszeit. Wichtig hierbei: Schiebe es nicht zu weit nach hinten. Setze dir eine ganz klare Priorität und die sollte sein: Meditation first.

Gleiche Zeit, gleicher Ort

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und genau deswegen solltest du auch in deine Meditation eine gewisse Routine bringen. Versuche dir eine Umgebung für deine Meditation zu schaffen, die sich nicht so schnell ändern wird. Am besten wäre es, wenn du immer den gleichen Ort und vor allem die gleiche Zeit für deine Meditation nutzt.

Meditation +1

Es gibt Menschen, die finden es gut, wenn die Meditation an eine andere Aktivität gekoppelt ist. Bist du auch so jemand? Findest du es zum Beispiel gut erst zu duschen und dann zu meditieren? Dann mach es auch so. Oder liebst du Tee? Dann mach dir doch einen Tee, stelle die duftende Tasse neben dich und fange mit der Meditation an.

Sei flexibel, egal was ist

Manchmal, da funktioniert nichts so, wie man es will. So kann es beispielsweise auch sein, dass die Meditation manchmal einfach überhaupt gar nicht in deinen Tagesablauf passt. Keine Sorge, das ist ok. Versuche flexibel zu sein. Das heißt: Nimm eine Unpässlichkeit nicht als Grund dafür eine Woche lang nicht zu meditieren. Stattdessen solltest du sie einfach auf einen anderen Tag schieben – dann aber zu einer festen Zeit.

Urteile nicht

Na klar ist es einfach von sich zu denken, man wäre gut oder schlecht im meditieren. Doch so stimmt das nicht. Niemand ist gut oder schlecht und dieser Gedanke sollte auch nicht aufkommen. Schon gar nicht, wenn es sich um eine Praxis handelt, die nur du selbst und deine Gedanken beeinflussen können. Fange also gar nicht erst an darüber nachzudenken, sondern lasse dich einfach nur auf den Moment ein und schaue, wie weit du kommst. Es gibt Tage, da funktioniert das Meditieren super, an anderen geht es gar nicht – so ist es halt.

Das Gute am Meditieren

Wann immer du meditierst solltest du dir bewusst machen, wie gut eine Meditation für dich und deinen Körper ist. Führe dir vor Augen, was du da gerade für dich selbst machst und bedanke dich dafür. Je mehr du reflektierst, welchen Einfluss eine Meditation auf dich hat, desto mehr wirst du eben genau diese Beobachtungen machen. Du bist glücklicher? Du bist entspannter und ausgeglichener? Super, dann nutze diese Erkenntnisse und führe deine Meditation fort.

Das Ausredenbuch

Na gut, dann gibt es eben wirklich diese Tage, an denen eine Meditation wirklich nicht passt, an denen man sich einfach doof fühlt und die Bettdecke ganz weit über den Kopf ziehen möchte. Keine Sorge, das ist normal. Dafür haben wir uns ein Ausredenbuch überlegt. Nimm dir ein kleines Notizbüchlein und schreibe dir auf, wieso du an welchem Tag nicht meditieren konntest. Ab und an solltest du über die Ausreden lesen und merken, dass es irgendwie immer Zeit für eine kurze Meditation gibt – ganz sicher.

Der Meditationspartner

Der Mensch ist ein Herdentier – und das auch in Momenten der völligen Ruhe. Wie wäre es, wenn du dir einen Meditationspartner suchst? Verabredet euch zu Meditationsrunden oder schreibt euch gemeinsame Termine auf. Ihr müsst euch nicht immer treffen, aber manchmal hilft es ja schon nur zu wissen, dass es da jemanden gibt, der im gleichen Moment auch meditiert.

Sei realistisch

Meditieren bedeutet Ruhe zu finden, in sich zu gehen und abzuschalten. In unserem heutigen Umfeld und unserem stressigen Alltag ist dies die wahre Kür. Also, sei nicht traurig, wenn es nicht direkt am Anfang klappt. Setze dir ganz einfache, aber realistische Ziele und verfolge diese. Es bringt nichts, wenn du von Anfang einen indischen Mönch und seine Meditationskünste als Vorbild nutzt – glaube mir, die machen das sicher schon länger, als du.

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen. Hast du schon eine Routine für deine tägliche Meditation gefunden?

 

 

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Mentaltraining – was ist das, was kann das…

„Der Gegner im Kopf ist viel stärker als der Gegner auf der anderen Seite“

Tatsächlich entstehen viele der Probleme, die uns in Drucksituationen schwächen, in unserem Gehirn. Wenn es drauf ankommt und eine Menge auf dem Spiel steht, bringen wir nicht unsere volle Leistung, schöpfen unser Potenzial nicht aus und sind blockiert oder gehemmt.

Als Mentaltrainer zeige ich dir,

  • wie du schneller und mit mehr Spaß lernst. Lernen macht Spaß, auch wenn wir während unserer Schul-, Uni- oder Ausbildungszeit eine andere Erfahrung gemacht haben. Lerne besser zu lernen und lege den Grundstein für alle weitere Techniken.
  • wie du deine Komfortzone verlässt. Wir alle brauchen Sicherheit. Deshalb verlassen wir den behüteten, gewohnten Raum, den wir uns geschaffen haben, viel zu selten. Indem du regelmäßig aus deiner Komfortzone ausbrichst, stärkst du deine Persönlichkeit und entdeckst das unendliche Potenzial, das in dir steckt.
  • wie du deine Leistung steigerst. Mentale Strategien, wie Visualisierung, Entspannungstechniken oder Selbstgesprächsregulation, werden dir helfen, deine persönlichen Leistungsgrenzen zu verschieben – nicht nur im Sport.
  • wie du dich vor wichtigen Situationen in den Leistungsmodus bringst. Indem du dich nicht nur körperlich, sondern auch geistig aufwärmst – und zwar gleichermaßen technisch und emotional -, signalisierst du deinem Gehirn, dass es gleich Leistung bringen muss. Lerne einfache Techniken für dein mentales Warm-up und sei für alles bereit.
  • wie du Schlaf und Erholung optimierst. Schlafmangel hat gravierende Folgen für Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Mithilfe von Entspannungstechniken, ein paar Tricks und indem du einige einfache Regeln befolgst, kannst du Schlafproblemen vorbeugen.
  • wie du wie im Rausch Höchstleistungen abrufst, ohne dich anzustrengen. Es gibt einen Zustand, in dem wir Menschen wie automatisch handeln, hocheffizient sind, keine Erschöpfung verspüren und dabei auch noch jede Menge Freude haben. In diesen sogenannten Flow zu gelangen, kannst du trainieren und so in Sport und Beruf spielend Höchstleistungen erbringen.
  • wie du Drucksituationen meisterst. Zerbrich nicht am Druck, sondern zerbrich den Druck! Lerne, deine Leistung auch in Druck- oder Prüfungssituationen stabil abzurufen, ob in einem weiteren Spiel, einem Bewerbungsgespräch oder einem wichtigen Meeting – also dann, wenn`s wirklich drauf ankommt.
  • wie du deine Kommunikation verbesserst. Dass Kommunikation funktioniert, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Aufgrund ihrer Komplexität ist sie jedoch äußerst fehleranfällig. Vermeide grobe Kommunikationsfehler mithilfe einiger einfacher Regeln und profitiere davon auf dem Platz, im Büro und im Wohnzimmer.
  • wie du deine Konzentration erhöhst. Wenn du Leistung bringen willst, musst du deinen Fokus auf relevante Reize legen und irrelevante ausblenden. Lerne, dich länger, besser und vor allem auf die richtigen Dinge zu konzentrieren.
  • wie du dir Ziele richtig setzt und diese auch erreichst. Die Grundlage für nachhaltigen Erfolg ist das Setzen adäquater und realistischer Ziele und deren motovierte Umsetzung. Ein Ziel sollte herausfordernd, aber erreichbar sein. Mehr als 75 Prozent der Freizeitsportler, die sich vornehmen, regelmäßig zu trainieren, erreichen dieses Ziel nicht. Gehöre stattdessen zu den erfolgreichen 20 Prozent, die ihre Ziele erreichen, oder besser noch zu den 5 Prozent, die sie übererfüllen! Steigere deine Motivation und überwinde jedes Hindernis!
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HERANTASTEN bei Führungstalenten

Welche Art von Talent-Management brauchen Unternehmen, wenn sie agil werden?

Eines meiner Lieblingsthemen: Wie identifizieren Unternehmen Talente und fördern sie? Ändert sich etwas in Sachen Personalentwicklung (das altmodische Wort für Talentmanagement), wenn alle Welt agil wird? Na klar, denkt man. Aber schauen wir näher hin. In der Wirtschaftspsychologie aktuell erklären zwei Berater, wie das „New Talent Management“ funktioniert.

Meine Erwartungshaltung: Schluss mit Nachfolgeplanung, die ja nicht nur in agilen Organisationen ziemlich sinnlos ist, wenn sich ständig alles ändert. Schluss mit Auswahlprozessen, Assessment Centern, Kompetenzmodellen und Talentpools. Stattdessen Besinnung auf die Stärken jedes Mitarbeiters, indem in Teams die Aufgaben so vergeben werden, dass alle angemessen gefordert werden und sich entwickeln können. Indem z.B. die Teams in regelmäßigen Abständen ihren Mitgliedern Rückmeldung geben, was sie ihnen zutrauen und sich von ihnen wünschen.

Als ich las, dass tatsächlich auf Kompetenzmodelle und Nominierungsverfahren verzichtet werden sollte, dachte ich: Ah, geht doch. Die Begründungen sind nachvollziehbar. Kompetenzmodelle sind immer aus der Vergangenheit abgeleitet – wie sollen sie funktionieren, wenn man so etwas wie Zielpositionen in agilen Unternehmen kaum noch bestimmen kann?

Und der Verzicht auf Nominierung durch Führungskräfte ist eine alte Forderung, die damit begründet wird, dass die Nominierten sich zurücklehnen und denken: Na, dann fördert mich mal, und der Rest demotiviert ist und sein Engagement zurückfährt. Das wird dann noch verstärkt durch die Goldfischteiche, bei denen die Auserwählten in Seminaren und Workshops mit dem Top-Management sitzen und statt zu arbeiten sich für was Besseres halten, während die „Nicht-Talente“ geknickt sind und sich denken: Na, dann zeigt Ihr doch, was Ihr drauf habt.

Wie soll es dann laufen?

Herantasten lautet die Antwort. Wer glaubt, ein Talent zu sein, der meldet sich für Experimente und kann dafür Ressourcen (von geringem Umfang) nutzen. Oder er wird von anderen, z.B. von Führungskräften ermuntert, sich hierfür zu melden. Soll heißen: Er übernimmt für einen begrenzten Zeitraum ein kleineres Projekt und schaut mal, ob er wirklich ein Talent ist. (Ich staune immer wieder, dass man dafür eigene Projekte braucht – wieso erkennt man Stärken nicht im täglichen Job? Bietet dieser nicht genügend Herausforderungen? Und wenn nicht: Kann man diese nicht „einfordern“?)

Alle, die ein solch kleines Projekt übernehmen, treffen sich in Reflexionsgruppen und tauschen sich aus – z.B. über die Frage, ob sie vielleicht wirklich ein Talent sind (da ist er wieder, der „Talentpool“.) Am Ende des Zeitraumes „erfolgt eine Abnahme“ durch ein Gremium, hier stellen die Kandidaten das Ergebnis ihrer Projekte und Reflexion vor. Das Gremium stellt Fragen und „stärkt die Selbstreflexion der Mitarbeiter„. Offenbar kann hier jemand wie beim Konsent dann auch „schwerwiegende Einwände anbringen“. Ich frage mich, was das sein soll: „Ich erhebe einen schwerwiegenden Einwand gegen die Deklarierung als Talent“??

Wer hiernach immer noch glaubt, auf dem richtigen Weg zu sein, der wechselt in die nächste Phase – und siehe da, jetzt kommt das Assessment Center, das hier natürlich Development Center heißt. Hier geben die Beobachter Rückmeldung über Stärken und Lernfelder (so werden die Schwächen genannt) und stehen beratend und „nicht entscheidend“ zu Seite (nach dem Motto: „Ich rate dir, es vielleicht doch nicht mit einer Führungsaufgabe zu versuchen!“??)

Dann können die Kandidaten noch einmal „ohne Verlust an Reputation“ den Talentmanagementprozess verlassen.

Echt jetzt? „Ich war im Development Center und habe mich entschieden, dass ich doch kein Talent bin. Wehe einer sagt, ich sei durchgefallen!“

Und wer dann immer noch überzeugt ist, ein Talent zu sein und ihm niemand abgeraten hat, der bekommt eine erste Führungsaufgaben auf Zeit (z.B. als Projektmanager), Coaching, Seminare usw. usw. Der übliche Gang aller Personalentwicklungsprogramme, und der Personalentwickler hat bewiesen, dass er nach wie vor unverzichtbar ist – auch beim New Talentmanagement Prozess.

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So stärken Sie die Belastbarkeit der Mitarbeiter

Es zeigt sich klar, dass ein positiver Zusammenhang zwischen sinnstiftender Führung und Mitarbeiter-Resilienz besteht. Je höher die Beschäftigten die sinnstiftende Führungsqualität ihrer Vorgesetzten einstufen, desto höher bewerten sie auch ihre eigenen resilienten Verhaltensweisen wie emotionale Bewältigung, umfassenden Planung, positive Umdeutung und fokussierte Umsetzung.

Um ihre Beschäftigten zu unterstützen, können Führungskräfte sich ihr zufolge an dem sogenannten KAARMA-Akronym der Psychologen Nico Rose und Michael F. Steger orientieren:

1. Die Führungskraft gibt Klarheit bezüglich der Ziele des Tuns und der Organisation.

2. Die Führungskraft verhält sich authentisch.

3. Die Führungskraft aktualisiert und gestaltet die Aufgaben gemäß der Stärken der Mitarbeiter.

4. Die Führungskraft geht respektvoll mit den Beschäftigten um.

5. Die Führungskraft verdeutlicht seinen Beschäftigten, welchen Mehrwert ihre Arbeit für den Erfolg des Unternehmens hat.

6. Die Führungskraft überträgt möglichst viel Verantwortung an ihre Mitarbeiter und lässt sie autonom arbeiten.

Es lohnt sich unheimlich Resilienz in der Unternehmenspraxis zu fördern. Bisher werde dies noch eher selten dort adressiert. Natürlich ist die psychische Widerstandsfähigkeit auch stark von der Persönlichkeit eines jeden Menschen beeinflusst. Soziale Faktoren, wie etwa die sinnstiftende Führung, können sie aber begünstigen.

Sie wollen mehr erfahren oder ein Seminar über Resilienz buchen, dann kontaktieren Sie mich unter info@michaeltiefel.com auf meiner Website: www.michaeltiefel.com

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GELD und ERFOLG

Woran liegt es, dass manche Menschen Geld und Erfolg haben und andere nicht?

Erfolg bedeutet, sich selbst im Leben zu verwirklichen. Das erfordert eine intensive Beschäftigung mit dem eigenen Inneren und sehr viel Energie, das spezifische „innere“, die eigene Persönlichkeit, adäquat zum Ausdruck zu bringen.

Ich zitiere oft bei meinem Training Goethe:

„In dem Moment, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einen zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer Du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius und Magie. Beginne jetzt!“ 

Erfolg hat in erster Linie nichts mit Geld zu tun. Doch wenn Selbstverwirklichung gelingt, findet sich das auch auf der finanziellen Ebene gespiegelt.

Ein gutes Erfolgstraining befasst sich immer auch mit der Persönlichkeitsbildung. Daher lade ich Sie ein, mich zu kontaktieren.

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Hallo, Angst!

In Corona-Zeiten gibt es mehr Anlässe denn je, Angst zu haben. Dabei ist die Angststörung schon jetzt eine der häufigsten psychischen Krankheiten überhaupt. Führungskräfte bleiben davon nicht verschont. Wie können sie sinnvoll auf die eigene Angst reagieren? Viele kleine Tipps für den Umgang mit einem starken Gefühl.

Hier die Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit, verstanden als kleiner Werkzeugkasten, aus dem man sich bedienen kann.

  • Gestehen Sie sich ein, dass Sie Angst haben. Es muss niemand anderes dabei sein, wenn Sie das tun. Erlauben Sie sich ruhig die Vorstellung, dass alles den Bach herunter geht, lassen Sie Ihrer Trauer freien Lauf, weinen Sie, gönnen Sie sich die Verzweiflung, unterdrücken Sie sie nicht.
  • Wenn Sie es nicht fertig bringen, diese Emotionen als „Angst“ zu bezeichnen, dann nehmen Sie andere Namen: Unsicherheit, Unbehagen zum Beispiel. Oder geben Sie ihnen alberne Namen – was auch immer, aber benennen Sie sie.
  • Stellen Sie sich diese Gefühle wie einen Zug vor, der mit Geschwindigkeit in einen Bahnhof einläuft und ihn wieder verlässt und beobachten Sie ihn dabei.
  • Begrüßen Sie die Gefühle: Hallo, Angst! Hallo Sorge! und verabschieden sie wieder: Bis zum nächsten Mal! Bis später!
  • Spielen Sie Detektiv und finden heraus, wann die Angst auftritt. Bestimmte Absender in Ihrem E-Mail-Progamm? Bestimmte Äußerungen anderer? Bestimmte Nachrichten und Berichte? Es hilft, diese Angstanzeiger aufzuschreiben.
  • Die Anzeiger äußern sich oft auch körperlich – Enge in der Brust, flaches Atmen, verkrampfte Schultern, angespannte Kiefermuskulatur. Ich empfehle eine Übung, bei der man sich aufrecht auf einen Stuhl setzt und alle Teile des Körpers der Reihe nach durchgeht und darauf achtet, welche sich angespannt anfühlen. Dann kennen Sie Ihre Angstanzeiger. Linderung verschaffen Sie sich, indem Sie in diese verspannten und vielleicht schmerzenden Regionen hineinatmen.
  • Strukturieren Sie Ihre Zeit – wer es schafft, sich selbst besser zu organisieren, der hat eine stärkere Kontrolle über seine Angst. Also zum Beispiel eine To-Do-Liste jeden Morgen erstellen. Oder einen Tagesplan aufstellen, am besten in 30-Minuten-Abschnitten, wobei man darauf achten sollte, seinen Kalender nicht zu überfrachten.
  • Starten Sie kleine, sinnvolle Handlungen. Ob das nun das Sortieren von Rechnungen ist, das Gießen von Blumen, das Aufräumen Ihres E-Mail-Kontos – wichtig ist, dass man sich auf etwas konzentriert, das unmittelbar ansteht. Solange, bis die Panik nachlässt.
  • Eignen Sie sich eine Achtsamkeitstechnik für den Notfall an. Eine klassische Atemübung zum Beispiel, etwa die 4-7-8-Atemtechnik (bis 4 zählen beim Einatmen, bis 7 beim Atem anhalten und bis 8 beim Ausatmen). Oder sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes, indem Sie sich zunächst auf die Angst fokussieren, die Aufmerksamkeit dann aber langsam zu einem Gegenstand in Ihrer Hand (einen Stift, ein Buch) wandern lassen.
  • Vertagen Sie die Angst. Sie können Ihr zum Beispiel mitteilen, dass Sie grade jetzt wenig Zeit für sie haben. Sätze wie: „Angst, bleib wo du bist. Ich arbeite gerade an eine Lösung und muss diese Aufgabe erst erledigen.“

Für Führungskräfte (natürlich nicht nur für dieser) gilt zudem, dass sie sich trauen sollten, über ihre Emotionen zu reden, also auch über ihre Angst. Wenn Sie zum Beispiel zugeben, dass es Ihnen in der aktuellen Situation nicht gut geht, Sie sich Sorgen machen und manchmal nicht schlafen können, dann entlastet das nicht nur Sie selbst, sondern hilft den anderen, sich normal zu fühlen. Diese merken, dass sie mit ihrer Angst nicht allein sind, was zu einer emotionalen Verbundenheit führt.

Sie können dies sogar in Krisenzeiten ein kleines Stück fördern, z.B. durch die Ampelübung. Jeder sagt zu Beginn eines Treffens kurz, wie er sich fühlt, also rot, gelb oder grün. Und wer möchte, kann dazu auch erzählen, warum das so ist, niemand muss.

Mag sein, dass Sie die meisten Empfehlungen für sich als wenig tauglich ansehen, aber vielleicht ist die eine oder andere dabei, die Sie doch ausprobieren möchten. Wichtig ist auf jeden Fall: Je nach dem Grad der Angststörung sollten Sie sich professionelle Hilfe holen! Auch ein Schritt, der eher für Stärke als für Schwäche steht.

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ZOMBIFIKATION zu VUCA-Zeiten

Sollte man in komplexen Situationen lieber auf die Urteilskraft von Nicht-Experten vertrauen?

Eine gewagte Hypothese: In „nur komplizierten“ Fällen helfen uns Experten mit ihrem Fachwissen. Aber in VUCA-Zeiten stehen sie dem Fortschritt eher im Weg, weil sie ihr Wissen in der Vergangenheit erworben haben. Auf wen soll man dann setzen?

Experten werden zweifellos überall benötigt werden und niemand möchte auf ihre Expertise verzichten (Urteilskraft vor Instanz). Aber dummerweise vertrauen wir (und auch Manager) auch bei neuen Problemstellungen auf Fachleute, und diese erstellen in der Tat ja auch ständig Prognosen über die Zukunft. Es gibt eindrucksvolle Beispiele, bei denen Experten um Vorhersagen gebeten wurden und bei 80.000 Prognosen die Trefferquote nicht höher lag als bei Zufallstipps.

Wenn die Experten aber in Sachen Prognosen überfordert sind – wer kann es besser? Angeblich unterschätzen wir „die Leistung von Nichtexperten bei komplexen Fragestellungen fahrlässig„.
Ein schönes Beispiel: Ein niederländischer Verkehrsplaner entfernte in den 80er Jahren sämtliche Schilder und Ampeln an Hauptverkehrsstraßen. Fahrbahn und Bürgersteig wurden zu durchgehenden Flächen. „Shared Space“ hieß das Projekt. Und siehe da: Die Verkehrsunfälle gingen auf NULL zurück, die Zeit zum Zurücklegen der Wegstrecke sank auf die Hälfte, obwohl sich die Geschwindigkeiten verlangsamten.

Fazit: Menschliche Urteilskraft genügt, um komplexe Situationen effektiv zu regulieren. Bevormundet man die Menschen z.B. durch Regeln, Vorschriften und Vorgaben, die von „Experten“ erstellt wurden, verhalten sich die Bevormundeten auch wie Entmündigte. Sie übernehmen keine Verantwortung, diese wird „durch Warnhinweise und Verhaltensaufforderungen ausgeschlossen.“ Dafür gibt es den Begriff „Zombifikation„.

Ich habe viel Sympathie für diese Haltung, allerdings zeigt das Beispiel auch das Problem der Übertragbarkeit. Die Verkehrsteilnehmer mögen zwar keine Experten in Sachen „Verkehrsplanung“ sein, aber sie kennen sich aus mit Auto-, Fahrrad- und Fußgänger-Verhalten. Sie beherrschen diese Fortbewegungsarten meist ziemlich gut. Im Unternehmensalltag bräuchte man Mitarbeiter, die über breites Wissen und Fähigkeiten verfügen und keine „dressierten Spezialisten“ sind, die sich nur auf einem Fachgebiet auskennen. Und sie müssten über alle notwendigen Informationen verfügen, damit das mit der Selbstregulierung funktioniert. Was in der Übergangszeit sicher ein Problem darstellt, das aber lösbar ist.

Eine weitere Frage, die sich wie immer bei solchen Beispielen stellt, ist, ob das mit der Selbstregulierung auch bei großen Organisationen funktioniert – das scheint beim Shared Space auch ein Problem zu sein.

Ansonsten sind meine Erfahrungen ähnlich: Wenn man Gruppen mit wenigen Spielregeln „machen lässt“, setzt sich in der Regel tatsächlich die menschliche Urteilskraft durch. Die Kunst ist weniger, Menschen dazu zu befähigen. Die Kunst ist, so viel Vertrauen in sie zu entwickeln und auszuhalten, wenn es nicht sofort funktioniert, dass sie diese Urteilskraft auch wirklich nutzen können. In vielen Workshops die ich gehalten habe oder Besprechungen die ich moderiert habe, habe ich mir zwischendurch das Urteil eines Experten gewünscht. Oder in denen ich dachte: „Was diskutieren die denn hier so lange, die Lösung liegt doch auf der Hand!?“

Um anschließend immer wieder davon überrascht zu werden, welche erstaunlichen und vor allem kreativen und praktischen Lösungen Gruppen entwickeln, wenn man ausreichend Geduld hat. Wobei diese Lösungen manchmal der entsprachen, die ich für die einzig mögliche gehalten hatte, aber oft genug auch völlig anders und viel praktikabler ausfiel.

 

Hilfe, Anregungen und Trainingsmöglichkeiten erhalten Sie unter www.michaeltiefel.com oder info@michaeltiefel.co

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Die starke Macht der Worte – Reden Sie Krisen nicht herbei!

Max Frisch hat den weisen Satz gesagt: Eine Krise ist ein produktiver Zustand – man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen!“

Leichter gesagt als getan, oder? Das Krisengefühl lauert derzeit überall – ob auf persönlicher, beruflicher, nationaler oder globaler Ebene. In der Kommunikation und in den Medien sind Krisen das beherrschende Thema. Wir sind sehr geübt darin, unsere Aufmerksamkeit auf die Krisen zu lenken und entsprechende Informationen aufzunehmen. Diese negativen Informationen trüben unsere Gedanken und Emotionen ein, so dass das innere „Katastrophen- Gefühlskarussell“ so richtig Fahrt aufnehmen kann. Die Folge ist in der Regel das Gefühl, der Situation ausgeliefert zu sein und die eigene Handlungsfähigkeit zu verlieren.

Wie können Sie aus diesem emotionalen Katastrophen Karussell“ aussteigen?

  • Beteiligen Sie sich nicht an der Krisen-Kommunikation

Gespräche über Krisen gibt es momentan überall: mit den Kollegen und Vorgesetzten, der Familie, mit Freunden. Immer dann, wenn Sie selber aktiv in diese Gespräche einsteigen und Ihre Energie in diese Krisen stecken, produzieren Sie mehr von den negativen Emotionen und machen die Krisen dadurch größer.
Was können Sie stattdessen tun? Steigen Sie aus der Krisen-Kommunikation aus. Dadurch entziehen Sie der als schwierig erlebten Situation den Nährboden, sich zu einer lähmenden Katastrophe zu entwickeln. Lenken Sie stattdessen die Aufmerksamkeit in Richtung Zukunft und fragen Sie, was jetzt zu tun wäre oder was ein erster Schritt sein könnte, um diese schwierige Situation zu meistern. So werden sich die Beteiligten ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst und behalten das Heft des Handelns in den eigenen Händen.

  • Schärfen Sie Ihr Bewusstsein: Was ist eigentlich eine Krise?

Folgt man Max Frisch, so ist eine Krise ein produktiver Zustand, d.h. ein Zustand, aus dem heraus Neues entsteht. Man könnte eine Krise als eine Aufforderung des Lebens verstehen, aktiv zu werden und neue Lösungen zu finden.
Was können Sie tun? Fragen Sie sich, was Sie durch diese Krise schaffen können, was Ihnen ohne diese Situation evtl. nicht möglich gewesen wäre?

  • Trainieren Sie Ihren Geist – bringen Sie sich durch Ihr Denken und Sprechen auf Erfolgskurs!

Von Kindesbeinen an sind wir trainiert, den Fehler bzw. das Haar in der Suppe zu finden. Mit diesem geübten Blick auf das Negative, schwingen wir uns selber auf das Negative ein und laden sozusagen die nächste Krise zu uns ein. Das geht auch anders.
Was können Sie tun? Richten Sie Ihr Bewusstsein auf das, was Sie erreichen wollen. Seien Sie sich bewusst, welche Fähigkeiten Sie haben, um diese Situation erfolgreich zu meistern. Trainieren Sie Ihr Denken und verordnen Sie sich ein inneres „STOPP Schild“, wenn Sie sich selber durch negative Gedanken in die Katastrophe denken. Sprechen Sie eine positive Sprache und sagen Sie, was Ihnen wichtig ist und was Sie wollen – anstatt was alles nicht geht.

  • Wenn Sie also Ihren Blick auf die Zukunft richten und aus schwierigen Situationen Visionen erschaffen,
  • wenn Sie sich Ihrer Fähigkeiten bewusst werden und sich ganz bewusst dafür entscheiden, aus dem negativen Gedanken-Karussell auszusteigen
  • wenn Sie sich stattdessen fragen, was alles möglich ist und wir so gedanklich die Zukunft (nach der Krise) gestalten, dann stärken Sie Ihr Bewusstsein, Krisen meistern zu können.

So schaffen Sie es, dass aus schwierigen Situationen keine Katastrophen-Stimmung erwächst sondern Neues entstehen kann – Dann muss die nächste Krise ohne Sie stattfinden.

 

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PRINZIPIEN DER EFFEKTIVITÄT

Es gibt verschiedene, zeitlose, universelle Prinzipien der Effektivität im persönlichen, zwischenmenschlichen und geschäftlichen Bereich.
Hier sind meine sieben wichtigsten:
  1. Das Prinzip des lebenslangen Lernens, der ständigen Weiterbildung. Lebenslanges Lernen ist in der Welt von heute unerlässlich. Es trägt dazu bei, dass wir bessere Beziehungen führen und im Beruf kompetenter werden können. Viele von uns werden auf mehr als fünf verschiedenen Gebieten gearbeitet haben, bevor sie in den Ruhestand gehen. Der technische Fortschritt schreitet mit rasender Geschwindigkeit voran – da wollen Sie sicher nicht hinterherhinken?

„Das ist Lernen – plötzlich verstehen wir etwas, das wir schon unser ganzes Leben lang verstanden haben, aber auf eine völlig neue Weise“ Doris Lessing

  1. Das Prinzip des Dienens, der Gedanke, andere zu unterstützen und ihnen zur Seite zu stehen.

„Anderen zu dienen ist wundervoll – allerdings nur, wenn man es mit Freude, mit ganzem Herzen und mit freiem Geist tut.“ Pearl S. Buck 

  1. Das Prinzip, optimistisch zu bleiben, positive Energie auszustrahlen und die vier emotionalen Hindernisse – Kritisieren, Klagen, Vergleichen und Konkurrieren – zu vermeiden.

„Der entscheidende Punkt beim Leben und beim Optimismus ist, töricht genug zu sein, um zu glauben, dass das Beste noch kommt.“ Peter Ustinov

  1. Das Prinzip, anderen Bestätigung zu geben und sie als pro-aktive Individuen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und großem Potenzial zu sehen.

„Wenn man die Menschen behandelt, als wären sie das, was sie sein sollten, hilft man ihnen, das zu werden, was sie werden könnten.“  Johann Wolfgang von Goethe

  1. Das Prinzip des Gleichgewichts – die Fähigkeit, unsere unterschiedlichen Rollen zu erkennen und für alle wichtigen Bereiche unseres Lebens das richtige Maß an Zeit aufzuwenden. Denn Erfolg in einem Lebensbereich kann eine Vernachlässigung oder Misserfolge in anderen nicht aufwiegen.

„Jeder von uns ist ein Haus mit vier Zimmern: einem physischen, einem mentalen, einem emotionalem und einem spirituellen. Wenn wir nicht jeden Tag in jedes Zimmer gehen – und sei es nur, um dort für frische Luft zu sorgen – , sind wir keine richtigen Menschen.“                   Rumer Godden

  1. Das Prinzip der Spontaneität – die Fähigkeit, das Leben mit einem Schuss Abenteuerlust und Neugier auszukosten, statt bei allen Dingen immer etwas Negatives finden zu wollen.

„Die Essenz von Freude ist Spontaneität“ Germaine Greer

  1. Das Prinzip der ständigen Erneuerung und Verbesserung in den vier Dimensionen unseres Lebens: dem physischen, spirituellen, mentalen und sozial/emotionalen Bereich.

„Das ist die größte Investition, die wir im Leben machen können – in uns selbst zu investieren.“ Stephen R. Covey

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Baue Gewohnheiten auf

Kleine Gewohnheiten haben erstaunlichen Einfluss auf dein Leben

Wir alle haben große Ziele. Wir wollen auswandern, abnehmen oder ein Haus kaufen. Mit dem Rauchen aufhören, den Job wechseln oder mehr Geduld haben. Aber noch bevor wir richtig in die Umsetzung gehen, kapitulieren viele von uns. Warum? Weil wir nicht wissen, wie wir das alles erreichen sollen. Weil wir denken, große Ziele verlangen nach großen Schritten.

Stell dir vor, ein Flugzeug startet in München in Richtung Berlin. Und jetzt stell dir vor, der Pilot ändert den Kurs während des Starts um winzige 9 Grad nach Nordwesten. Die Nase der Maschine dreht um weniger als zwei Meter ab, und außerhalb des Cockpits bemerkt das niemand. Doch das winzige Manöver entfaltet während des langen Flugs beträchtliche Wirkung, sodass die verwirrten Passagiere nicht in Berlin, sondern in Köln von Bord gehen.

Was zeigt uns dieses Beispiel? Dass wir die Wirkung kleiner Veränderungen nicht sofort bemerken. Wenn du dich heute außer Form fühlst und zwanzig Minuten joggst, bist du auch morgen noch unfit. Oder umgekehrt: Wenn du heute vorm Schlafengehen eine Familienpizza verdrückst, wirst du nicht über Nacht übergewichtig (von Übelkeit mal abgesehen).

Der entscheidende Faktor ist die Routine: Wenn du täglich eine Pizza isst, nimmst du im Laufe eines Jahres mehrere Kilo zu. Und wenn du täglich zwanzig Minuten joggst, fühlst du dich schon nach ein paar Wochen schlanker und fitter. Es sind also die kleinen Gewohnheiten, die auf Dauer große Wirkung entfalten.

Das bedeutet, dass du Geduld brauchst, wenn du dein Leben positiv verändern willst. Und du brauchst die Zuversicht, dass dich deine Gewohnheiten auf dem richtigen Kurs halten – selbst wenn du keine unmittelbaren Resultate siehst.

Nehmen wir an, du willst sparen. Du legst jeden Monat Geld zur Seite, schaust aber ständig frustriert auf den Kontostand. Kein Wunder, dass du so an der Wirkung deines Verhaltens zweifelst. Hör auf, verbissen auf direkte Ergebnisse zu schielen. Konzentriere dich auf dein Langzeitziel und deinen Kurs. Hab Vertrauen! Wenn du weiterhin monatlich sparst, wird früher oder später eine beträchtliche Summe zusammenkommen.

Unterschätze nie die Macht kleinster Gewohnheiten. Ein Millionär, der sein Geld gedankenlos ausgibt, mag sich nicht um die kommenden Kontoauszüge sorgen müssen. Aber irgendwann kommt auch ihn seine Arglosigkeit teuer zu stehen.

All das führt zu einer befreienden Erkenntnis. Du musst dein Leben nicht komplett auf den Kopf stellen, um große Veränderungen herbeizuführen. Du musst nicht alles von heute auf morgen umkrempeln, um dich neu zu erfinden. Konzentriere dich auf das tägliche eine Prozent, auf die minimalen Veränderungen des Lebens. Wenn du diese zur täglichen Routine machst, wirst du irgendwann deine anvisierten hundert Prozent erreichen.

Du willst mehr dazu wissen oder wie du dich auf einem bestimmten Gebiet effektiv verbessern kannst? Dann schreibe uns unter info@michaeltiefel.com