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Tipps für deine tägliche Meditation

Der Terminplaner quillt über, Oma muss noch angerufen werden und die Arbeit wartet auch schon länger. Wie soll das nur alles funktionieren? Unser Alltag wird immer stressiger, die Verpflichtungen größer und damit die Zeit für all die Dinge, die wir unserem Körper gönnen wollten kleiner. Kein Wunder also, dass es unglaublich schwierig ist eine Routine für die tägliche Meditation zu finden.

Genau aus diesem Grund habe ich 10 kleine Schritte für dich zusammengeschrieben, die dir vielleicht helfen werden, eine tägliche Meditation zu realisieren.

First things first

Wenn es geht, dann solltest du direkt am Morgen meditieren. Damit wirst du nicht nur den Gedanken „Dann hab ich es hinter mir“ verinnerlichen, sondern auch die potenzielle Schläfrigkeit sofort abschütteln. Es ist eine gute Art und Weise, um in den Tag zu starten und gibt dir die nötige Energie für deinen Alltagsstress.

Setze eine klare Priorität

Wenn du kein Morgenmensch bist und nach dem Aufstehen an alles andere als Meditation denkst, dann schiebe die Meditation auf eine andere Tageszeit. Wichtig hierbei: Schiebe es nicht zu weit nach hinten. Setze dir eine ganz klare Priorität und die sollte sein: Meditation first.

Gleiche Zeit, gleicher Ort

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und genau deswegen solltest du auch in deine Meditation eine gewisse Routine bringen. Versuche dir eine Umgebung für deine Meditation zu schaffen, die sich nicht so schnell ändern wird. Am besten wäre es, wenn du immer den gleichen Ort und vor allem die gleiche Zeit für deine Meditation nutzt.

Meditation +1

Es gibt Menschen, die finden es gut, wenn die Meditation an eine andere Aktivität gekoppelt ist. Bist du auch so jemand? Findest du es zum Beispiel gut erst zu duschen und dann zu meditieren? Dann mach es auch so. Oder liebst du Tee? Dann mach dir doch einen Tee, stelle die duftende Tasse neben dich und fange mit der Meditation an.

Sei flexibel, egal was ist

Manchmal, da funktioniert nichts so, wie man es will. So kann es beispielsweise auch sein, dass die Meditation manchmal einfach überhaupt gar nicht in deinen Tagesablauf passt. Keine Sorge, das ist ok. Versuche flexibel zu sein. Das heißt: Nimm eine Unpässlichkeit nicht als Grund dafür eine Woche lang nicht zu meditieren. Stattdessen solltest du sie einfach auf einen anderen Tag schieben – dann aber zu einer festen Zeit.

Urteile nicht

Na klar ist es einfach von sich zu denken, man wäre gut oder schlecht im meditieren. Doch so stimmt das nicht. Niemand ist gut oder schlecht und dieser Gedanke sollte auch nicht aufkommen. Schon gar nicht, wenn es sich um eine Praxis handelt, die nur du selbst und deine Gedanken beeinflussen können. Fange also gar nicht erst an darüber nachzudenken, sondern lasse dich einfach nur auf den Moment ein und schaue, wie weit du kommst. Es gibt Tage, da funktioniert das Meditieren super, an anderen geht es gar nicht – so ist es halt.

Das Gute am Meditieren

Wann immer du meditierst solltest du dir bewusst machen, wie gut eine Meditation für dich und deinen Körper ist. Führe dir vor Augen, was du da gerade für dich selbst machst und bedanke dich dafür. Je mehr du reflektierst, welchen Einfluss eine Meditation auf dich hat, desto mehr wirst du eben genau diese Beobachtungen machen. Du bist glücklicher? Du bist entspannter und ausgeglichener? Super, dann nutze diese Erkenntnisse und führe deine Meditation fort.

Das Ausredenbuch

Na gut, dann gibt es eben wirklich diese Tage, an denen eine Meditation wirklich nicht passt, an denen man sich einfach doof fühlt und die Bettdecke ganz weit über den Kopf ziehen möchte. Keine Sorge, das ist normal. Dafür haben wir uns ein Ausredenbuch überlegt. Nimm dir ein kleines Notizbüchlein und schreibe dir auf, wieso du an welchem Tag nicht meditieren konntest. Ab und an solltest du über die Ausreden lesen und merken, dass es irgendwie immer Zeit für eine kurze Meditation gibt – ganz sicher.

Der Meditationspartner

Der Mensch ist ein Herdentier – und das auch in Momenten der völligen Ruhe. Wie wäre es, wenn du dir einen Meditationspartner suchst? Verabredet euch zu Meditationsrunden oder schreibt euch gemeinsame Termine auf. Ihr müsst euch nicht immer treffen, aber manchmal hilft es ja schon nur zu wissen, dass es da jemanden gibt, der im gleichen Moment auch meditiert.

Sei realistisch

Meditieren bedeutet Ruhe zu finden, in sich zu gehen und abzuschalten. In unserem heutigen Umfeld und unserem stressigen Alltag ist dies die wahre Kür. Also, sei nicht traurig, wenn es nicht direkt am Anfang klappt. Setze dir ganz einfache, aber realistische Ziele und verfolge diese. Es bringt nichts, wenn du von Anfang einen indischen Mönch und seine Meditationskünste als Vorbild nutzt – glaube mir, die machen das sicher schon länger, als du.

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen. Hast du schon eine Routine für deine tägliche Meditation gefunden?

 

 

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Mentaltraining – was ist das, was kann das…

„Der Gegner im Kopf ist viel stärker als der Gegner auf der anderen Seite“

Tatsächlich entstehen viele der Probleme, die uns in Drucksituationen schwächen, in unserem Gehirn. Wenn es drauf ankommt und eine Menge auf dem Spiel steht, bringen wir nicht unsere volle Leistung, schöpfen unser Potenzial nicht aus und sind blockiert oder gehemmt.

Als Mentaltrainer zeige ich dir,

  • wie du schneller und mit mehr Spaß lernst. Lernen macht Spaß, auch wenn wir während unserer Schul-, Uni- oder Ausbildungszeit eine andere Erfahrung gemacht haben. Lerne besser zu lernen und lege den Grundstein für alle weitere Techniken.
  • wie du deine Komfortzone verlässt. Wir alle brauchen Sicherheit. Deshalb verlassen wir den behüteten, gewohnten Raum, den wir uns geschaffen haben, viel zu selten. Indem du regelmäßig aus deiner Komfortzone ausbrichst, stärkst du deine Persönlichkeit und entdeckst das unendliche Potenzial, das in dir steckt.
  • wie du deine Leistung steigerst. Mentale Strategien, wie Visualisierung, Entspannungstechniken oder Selbstgesprächsregulation, werden dir helfen, deine persönlichen Leistungsgrenzen zu verschieben – nicht nur im Sport.
  • wie du dich vor wichtigen Situationen in den Leistungsmodus bringst. Indem du dich nicht nur körperlich, sondern auch geistig aufwärmst – und zwar gleichermaßen technisch und emotional -, signalisierst du deinem Gehirn, dass es gleich Leistung bringen muss. Lerne einfache Techniken für dein mentales Warm-up und sei für alles bereit.
  • wie du Schlaf und Erholung optimierst. Schlafmangel hat gravierende Folgen für Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Mithilfe von Entspannungstechniken, ein paar Tricks und indem du einige einfache Regeln befolgst, kannst du Schlafproblemen vorbeugen.
  • wie du wie im Rausch Höchstleistungen abrufst, ohne dich anzustrengen. Es gibt einen Zustand, in dem wir Menschen wie automatisch handeln, hocheffizient sind, keine Erschöpfung verspüren und dabei auch noch jede Menge Freude haben. In diesen sogenannten Flow zu gelangen, kannst du trainieren und so in Sport und Beruf spielend Höchstleistungen erbringen.
  • wie du Drucksituationen meisterst. Zerbrich nicht am Druck, sondern zerbrich den Druck! Lerne, deine Leistung auch in Druck- oder Prüfungssituationen stabil abzurufen, ob in einem weiteren Spiel, einem Bewerbungsgespräch oder einem wichtigen Meeting – also dann, wenn`s wirklich drauf ankommt.
  • wie du deine Kommunikation verbesserst. Dass Kommunikation funktioniert, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Aufgrund ihrer Komplexität ist sie jedoch äußerst fehleranfällig. Vermeide grobe Kommunikationsfehler mithilfe einiger einfacher Regeln und profitiere davon auf dem Platz, im Büro und im Wohnzimmer.
  • wie du deine Konzentration erhöhst. Wenn du Leistung bringen willst, musst du deinen Fokus auf relevante Reize legen und irrelevante ausblenden. Lerne, dich länger, besser und vor allem auf die richtigen Dinge zu konzentrieren.
  • wie du dir Ziele richtig setzt und diese auch erreichst. Die Grundlage für nachhaltigen Erfolg ist das Setzen adäquater und realistischer Ziele und deren motovierte Umsetzung. Ein Ziel sollte herausfordernd, aber erreichbar sein. Mehr als 75 Prozent der Freizeitsportler, die sich vornehmen, regelmäßig zu trainieren, erreichen dieses Ziel nicht. Gehöre stattdessen zu den erfolgreichen 20 Prozent, die ihre Ziele erreichen, oder besser noch zu den 5 Prozent, die sie übererfüllen! Steigere deine Motivation und überwinde jedes Hindernis!
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Seminare gegen Stress?

Wie Unternehmen ihre Manager fit im Umgang mit „Dynaxity“ machen

Trainings sind nutzlos sind, wenn die anschließende Umsetzung des Gelernten durch ungünstige Rahmenbedingungen verhindert wird. Stellt sich die Frage: Kann man Mitarbeiter durch Trainings stress-resistenter machen? Ihre „Resilienz“ stärken?

Im Handelsblatt wird über die größte Managerbefragung im deutschsprachigen Raum berichtet, nach der sich viele durch die zunehmende „Dynaxität“ (die Kombination aus Dynamik und Komplexität) arg belastet fühlen. Experten warnen, dass inzwischen ein Ausmaß erreicht sei, „für das der Mensch nicht gemacht ist.“ Beklagt wird vor allem, dass die persönlichen Kommunikation an Bedeutung verliert und man überall und immer erreichbar ist. Zudem nervt die Computertechnik – wenn mal wieder die Skype-Konferenz ruckelt oder die Internetverbindung abbricht.

Gelassenheit aber kann man trainieren, lautet die Devise – also schicken Unternehmen ihre Manager in die hauseigene Akademie zum Anti-Stress-Training, wo sie lernen, „unabänderliche Dinge zu erkennen und gelassen hinzunehmen“ (Targo-Bank), lassen sie in Computerspielen den Umgang mit Komplexität üben (Peroxid Chemie, Volks- und Reiffeisenbanken) oder verfrachtet sie sogar ins indische Banaglore inklusive Aufenthalt in einem Ashram, um zu „lernen, bewusst Tempo und Druck aus ihrem Alltag zu nehmen“ (SAP).

Nun frage ich mich natürlich, wie das denn funktionieren soll

Stimmt es, dass Trainings nur dann Wirkung zeigen, wenn im Alltag die entsprechende Kultur herrscht, dann müssten die genannte Unternehmen wohl zuerst die Stressoren für die Manager identifizieren und vor allem die Dinge ändern, die den Druck aufrechterhalten. Wie kann denn ein Manager Druck und Tempo rausnehmen, wenn ihm Druck gemacht wird und Tempo verlangt wird?

Da lernt also ein Manager, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann und sich darüber nicht mehr zu ärgern. Gehören zu den unabänderlichen Dingen auch die Vorgaben von oben? Das wäre praktisch: „Liebe Führungskräfte – nehmt einfach gelassen hin, was wir von euch verlangen und hört auf, euch darüber aufzuregen.“

Mag ja sein, dass in den genannten Unternehmen zuerst eine umfassende Diskussion darüber geführt wurde, welche Dinge nun mal nicht zu ändern sind und welche geändert werden müssen. Und erst in einem zweiten Schritt lernten die Führungskräfte in Seminaren, erstere gelassen hinzunehmen.

Was ich allerdings eher bezweifle…

Das war jetzt alles sehr kritisch formuliert. Absichtlich. Ich hoffe es öffnet manch Unternehmen die Augen „das Ganze“ zu sehen und zu ändern. Nur wenn das Unternehmen/die Führungskräfte intrinsisch dafür bereit sind, dann und nur dann wird sich etwas ändern. Nachhaltig und zum Besten aller.

Gerne helfe ich Ihnen und Ihrem Unternehmen mit meinen Fähigkeiten als Coach weiter.

Melden Sie sich einfach bei mir und wir reden über Ihre Ziele und Wünsche.

info@michaelteifel.com

www.michaeltiefel.com

 

 

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Wie Sie das nächtliche Grübeln abschalten

Schlafstörungen wegen der Arbeit

Wie Sie das nächtliche Grübeln abschalten

 Viele Führungskräfte denken nachts zu viel über die Arbeit nach und können nicht schlafen. Was hilft, um nach Feierabend wirklich abzuschalten und das nächtliche Gedankenkarussell abzustellen?

Als Führungskraft laufen Sie Tag für Tag auf Hochtouren: Projekt- und Teammeetings, Krisensitzungen, Termine mit Kunden und Lieferanten, Zielerreichungsgespräche mit Mitarbeitern und viele weitere Aufgaben reihen sich aneinander. Dazwischen beantworten Sie wahrscheinlich noch E-Mails, bereiten am Abend noch etwas für den nächsten Tag vor – bis Sie Feierabend machen.

In einer Mischung von verbleibender Anspannung und Erschöpfung verbringen Sie die restlichen Abendstunden. Im Bett werfen Sie noch einen letzten Blick auf die hereinkommenden E-Mails, das Diensthandy liegt griffbereit auf dem Nachttisch. Sie schlafen erschöpft ein.

Nächtliches Gedankenkarussell hält wach

Um 2.30 Uhr passiert Folgendes: Die erste Müdigkeit ist verflogen, Sie liegen müde, aber mit hellwachem Geist im Bett und die Gedanken kreisen unkontrolliert um dienstliche Probleme: Wie kann ich Dilemma X, Fragestellung Y lösen? Was sage ich im kritischen Mitarbeitergespräch morgen? Wird der Schwachpunkt in der Vorstandspräsentation entdeckt? Wie reagiert meine Vorgesetzte auf Situation Z?

Die Anspannung steigt, Panik entsteht. Denn Sie wissen: Um 6 Uhr klingelt der Wecker. Es bleiben nur wenige Stunden, um Kraft für den nächsten Tag zu tanken. Doch an Schlaf ist nicht zu denken. Die Gedanken werden negativer, Sie malen sich die schlimmsten Katastrophen aus („was wäre, wenn …“) und plötzlich erscheinen selbst einfache Themen als unüberwindbar. Gegen 5.30 Uhr folgt ein tiefer Erschöpfungsschlaf, allerdings werden Sie schon 30 Minuten später geweckt. Den Tag beginnen Sie völlig gerädert – die vielen Tassen Kaffee werden es schon richten.

Wann das nächtliche Grübeln gefährlich wird

Wenn solche nächtlichen Erfahrungen bei Ihnen nur vereinzelt und unregelmäßig vorkommen, besteht kein Anlass zur Sorge. In Ausnahmesituationen ist es völlig normal, wenn Sie als Führungskraft Probleme auch nachts nicht aus dem Kopf bekommen. Sie haben einen vollen Energiespeicher und können am nächsten Tag auch unausgeschlafen von Ihren Kräften zehren.

Schwierig wird es, wenn die Schlafstörungen zunehmen, Sie immer häufiger in das nächtliche Gedankenkarussell „einsteigen“ und das nächtliche Grübeln zu einer Art Normalität wird. Dann entleert sich der Energie-Akku Schritt für Schritt. Ihnen fehlt die Spannkraft für die Herausforderungen des Führungsalltags, ein Burnout kann drohen. Was können Sie tun, um das nächtliche Grübeln und die damit verbundenen Schlafstörungen zu unterbinden? Wie können Sie die nötigen Kräfte für den kommenden Tag sammeln? Folgende Anti-Grübel-Übungen können helfen:

Wie Sie kontrolliert grübeln

Wenn Sie nachts grübeln, kann es paradoxerweise hilfreich sein, sich bewusst auf das Gedankenkarussell einzulassen, anstatt es zu unterdrücken. Nutzen Sie dafür einen fest definierten Grübel-Ort in Ihrer Wohnung, aber nicht das bequeme Sofa oder Bett. Lassen Sie sich unkontrolliert auf alle Gedanken ein, ohne Lösungen finden zu müssen, setzen sich aber ein zeitliches Limit von zum Beispiel fünf Minuten – das ist Ihre persönliche Grübel-Zeit. Diese Grübel-Zeit ist wichtig, damit die Gedanken sich auspowern können. Oft erleben Anwender dieser Technik bereits nach dieser kurzen, aber bewussten Grübel-Zeit eine erste, leichte Beruhigung der Gedanken.

Wenn Sie merken, dass Sie das Grübeln nicht weitergebracht hat, unterbrechen Sie nach fünf Minuten bewusst die negative Gedankenspirale. Verlassen Sie den Grübel-Ort und sagen Sie laut „Stopp“. Bekräftigen Sie Ihren Beschluss, indem Sie in die Hände klatschen, Ihre Faust siegesbewusst ballen und eine selbstbewusste Körperhaltung einnehmen.

Es kann auch helfen, die quälenden Gedanken auf einen Zettel zu schreiben, in eine Kiste zu packen und an Ihrem Grübel-Ort zu platzieren. Damit drücken Sie symbolisch aus, dass die ungewollten Gedanken am Grübel-Ort bleiben.

Lösungsorientiert denken statt grübeln

Gehen Sie an einen anderen Ort in Ihrer Wohnung und versuchen Sie in einen Lösungs-Modus zu kommen. Entscheiden Sie wieder im Vorfeld, wie viel Zeit Sie sich zugestehen, zum Beispiel 20 Minuten. Eine lösungsorientierte Vorgehensweise kennen Sie aus Ihrem Führungsalltag. Nutzen Sie auch nachts diese Stärke, indem Sie folgende Fragen mit sich klären:

  • Was kann ich selbst beeinflussen, bei welchen Fragen benötige ich Unterstützung?
  • Wer könnte mir helfen?
  • Kann ich das Problem in kleinere Probleme aufteilen?
  • Was kann ich direkt morgen in Angriff nehmen?
  • Welche Probleme haben Priorität, welche können warten?

Schreiben Sie Ihre Lösungsansätze auf und machen Sie sich eine To-do-Liste oder einen einfachen Projektplan. Seien Sie nachsichtig mit sich, wenn Sie nicht alle Themen beantwortet können. Sagen Sie sich nach der zugestandenen Zeit sinngemäß: „Für heute Nacht mache ich Schluss und mache morgen weiter. Ich muss jetzt nicht auf alle Fragen Antworten finden. Eins nach dem anderen“.

Mit Entspannungsübung zur Ruhe kommen

Nachdem Ihr Kopf am Grübel- und Lösungsort stark beansprucht war, ist es Zeit, zur Ruhe zu kommen. Begeben Sie sich dafür an einen Ort in Ihrer Wohnung, der mit positiven, entspannenden Assoziationen verknüpft ist. Normalerweise gelingt Entspannung nicht auf Knopfdruck. Dazu müssen Sie vorher eine für Sie passende Entspannungstechnik erlernt haben. Das kann die progressive Muskelentspannung nach Jacobson sein, autogenes Training oder Achtsamkeits- und Atemübungen.

Viele Unternehmen machen im Rahmen ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements sinnvolle Angebote. Es lohnt sich, sich mit diesen Angeboten zu beschäftigen.

Oder Sie buchen sich einen Coach

Tipp: Einfache Aufmerksamkeitsübung

Sollten Sie noch keine Entspannungstechnik erlernt haben, wenden Sie folgende einfache Aufmerksamkeitsübung an, um in den Entspannungs-Modus zu kommen:

Konzentrieren Sie sich auf einen Gegenstand, ein Geräusch (beispielsweise ein sanftes Musikstück) oder ein Körpergefühl (beispielsweise den Herzschlag). Halten Sie Ihre Aufmerksamkeit bewertungsfrei so lange wie möglich darauf gerichtet. Wenn Sie gedanklich abschweifen, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit erneut auf den Gegenstand, das Geräusch oder Körpergefühl. Damit stehlen Sie dem Grübeln seine gedankliche Bühne und die negativen Gedanken werden allmählich schwächer.

Machen Sie sich klar: Gedanken sind nur Gedanken

Gerade im nächtlichen Gedankenkarussell nehmen viele ihre negativen Gedanken sehr ernst und geben ihnen Autorität. Sie glauben ihnen unvoreingenommen. Machen Sie sich in solchen Momenten bewusst: Gedanken sind nur Gedanken. Sie spiegeln die Realität nicht wider. Die Gedanken sind in diesen Momenten stark von negativen Gefühlen beeinflusst und nehmen die gleiche negative Färbung an.

Die innere Distanzierung von den eigenen beunruhigenden Gedanken ist ein wichtiger Schritt, um dem Gedankenkarussell seinen bedrohlichen Charakter zu nehmen. Sie können das üben, indem Sie Ihre Gedanken mit Ihrem geistigen Auge beobachten und wertneutral sinngemäß so kommentieren: „Ich habe gerade den sehr interessanten Gedanken, dass …“, oder „Hallo Gedanke, auf Wiedersehen Gedanke.“ Wenn Sie diese neutrale Beobachterrolle einnehmen, werden die Gedanken langsam ihre Penetranz verlieren, sie verblassen.

Tipps gegen Schlafstörungen und für Ihre Schlafhygiene

Gönnen Sie sich nach einem stressigen Tag manchmal – oder vielleicht regelmäßig – das zweite Feierabendbier oder das zusätzliche Glas Rotwein zum Essen, um runterzukommen? Alkoholgenuss am Abend kann den Schlaf empfindlich stören und führt oft zu unruhigem Schlaf und nächtlichem Aufwachen. Verbunden mit ungelösten Problemen aus dem Führungsalltag ist Alkohol ein Brandbeschleuniger für nächtliches Grübeln. Versuchen Sie daher, Ihren Alkoholkonsum zu reduzieren oder im besten Fall – zumindest unter der Woche – gar keinen Alkohol zu trinken.

Bereiten Sie sich auf das Zubettgehen durch entspannende und positiv besetzte Routinen vor: Vermeiden Sie unmittelbar vor dem Schlafen (fast schon automatisch), auf das Handy zu schauen, in den sozialen Medien zu surfen oder aufwühlende Nachrichten zu lesen. Nehmen Sie sich bewusst ein paar Momente Zeit, um Dinge zu tun, die Ihnen guttun. Zum Beispiel mit einer Tasse Tee ein Dankbarkeits-Tagebuch schreiben: Was ist heute gut gelaufen? Welche Gründe habe ich, dankbar zu sein? Worauf freue mich in der Zukunft? Die Zubettgehen-Routine sollte sich klar vom „Trubel“ des Tages abgrenzen: Der Tag ist vorbei, jetzt kommt die Nacht.

Wenn der Ausstieg aus dem nächtlichen Gedankenkarussell allein nicht oder nur mit der Unterstützung von Schlafmitteln gelingt, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines verantwortungsvollen Umgangs mit der eigenen Gesundheit und den eigenen Ressourcen.

 

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EINE MEINER LIEBLINGSGESCHICHTEN

Wie viele wissen, erzähle ich gerne Geschichten und Metaphern zum Nachdenken oder das Geschulte besser zu verstehen.

Heute werde ich euch eine meiner liebsten Geschichten zeigen. Ich finde jeder kann oder sollte sie bewusst lesen und auch mal „anwenden“. Umso öfters ihr es macht, umso besser geht es euch.

DIE 3 SIEBE DES SOKRATES

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: „Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen!“ „Halte ein!“ unterbracht ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“ „Drei Siebe?“, fragte der andere voller Verwunderung. „Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“ „Nein, ich hörte es erzählen und…“So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?“ Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil…“Hm“, unterbrach ihn der Weise, „so lasst uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?“ „Notwendig nun gerade nicht…“Also“, sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit.“

Eigentlich ganz einfach, oder?

Noch was aus der Achtsamkeit: Wenn wir Dinge beobachten ohne sie zu bewerten, können wir ihnen das Negative nehmen. Wenn wir hingegen Dingen, die wir beobachten, etwas Wohlwollendes unterstelle, können wir sie sogar in etwas Positives wenden…

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Kommunikation im Bett

Der intimste Kontakt zwischen zwei Menschen kann im Bett entweder entstehen oder aber verhindert werden. Nirgends fühlt man sich so verletzlich und/oder unsicher wie hier. Wenn das Vertrauen nicht sehr stark  (und beiderseitig) vorhanden ist, wird man sich „verpanzern“. Jede Art von Schutzreaktion muss jedoch zwangsläufig drei Dinge mit sich ziehen:

  1. Muskeln verkrampfen sich,
  2. Ungezwungenes Denken und Fühlen werden blockiert,
  3. Kreislauf und Atmung werden negativ beeinflußt.

Diese drei Reaktionen führen dazu, dass der Mensch nicht mehr frei agieren kann.

Ganz abgesehen davon, dass hiermit die Orgasmusfähigkeit eingeschränkt wird (beziehungsweise völlig verlorengeht), ist die zwischenmenschliche Kommunikation gefährdet. Etwaige Störungen tragen wir dann in den nächsten Tag mit hinein.

Je freier zwei Menschen sich miteinander aussprechen können, desto gebannter sind diese Gefahren.

Deshalb ist gerade im Bett eine offene, ehrliche Kommunikation unabdingbar, wenn die beiden Menschen die Pforte zu wirklicher Intimität finden wollen.

Solange „alles klappt“, kommuniziert man sowieso relativ frei. Aber: Sowie einmal etwas nicht 100% in Ordnung ist, sowie der eine oder andere Partner nicht frei (re-)agieren kann, haben wir eine Krisensituation von ungeheurem Potential

Da ja die beiden Faktoren Eros und Sex zur Erhaltung des Selbstwertgefühls beitragen, gefährdet jedes „Versagen“ im partnerschaftlichen beziehungsweise sexuellen Bereich das Selbstwertgefühl des „Versagers“.

Nur wenn der andere Partner hier mit-fühlend und Annahme-zeigend reagieren kann, ist diese Gefahr gebannt. Zeigt jedoch der andere Nicht-Annahme, so verstärkt sich das Nicht-OK-Gefühl des Partners, was wiederum die nächste „Panne“ um so wahrscheinlicher macht. Denn nun hat er Angst vor einem neuerlichen „Versagen“, er ist schon vorher nicht frei (sondern verkrampft), so dass dieses Versagen viel leichter wieder eintreten kann

Wenn einem ein Partner nicht so viel bedeutet, dass man versucht, gute Gefühle für ihn zu erreichen, ist die Gefahr vorhanden, dass man im Falle einer Panne nur an die eigenen (nicht befriedigten) Bedürfnisse denkt. Dann reagiert das „enttäuschte Kind“ (mehr hierzu in meinem BULLS-EYE-COACHING) in uns. Enttäuschte Kinder zeichnen sich durch besonders schlechte Kommunikation aus.

Hierbei soll nicht behauptet werden, dass man nur mit der „großen Liebe“ ins Bett gehen dürfte. Es geht hier nicht um irgendeine Moral, es geht hier um das Selbstwertgefühl des Partners. Selbst mit einem Nur-Bettpartner kann man versuchen, für die kurze Zeit, die man zusammen ist, eine Gemeinsamkeit herzustellen. Schließlich ist der sexuelle Akt eine gemeinsame Aktion, im Gegensatz zur Onanie.

Weiterhin wissen wir, dass viele Menschen sehr starre Regeln im Gewissen herumtragen, die es ihnen verbieten, dem Manne beziehungswese der Frau in sich freien Raum zu geben. Das heißt, die Ge- und Verbote können so stark sein, dass sie eine körperliche Verkrampfung hervorrufen, die dann eine „Panne“ unumgänglich macht.

Nur Partner, die offen und ehrlich miteinander reden können, werden in der Lage sein, solche Ge- und Verbote langsam und behutsam, abzubauen.

Wie man sieht ist Kommunikation wichtiger als man zuerst vermutet. Schlechte Kommunikation greift das Selbstwertgefühl an und ruft Verhaltensmuster hervor, die man oftmals ohne fremde Hilfe nicht mehr abschalten kann.

„Aufklärung“ im Sinne von Wissen hilft schon im Vorfeld.

Noch mehr Wissen oder Hilfe gibt es hier: info@michaeltiefel.comwww.michaeltiefel.com

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Restrukturierung und strategische Kommunikation

Ob Sparmaßnahmen, Personalabbau oder Standortschließungen: Restrukturierungen brauchen strategische Kommunikation, die alle Maßnahmen intern wie extern flankiert. Das Verhalten des Managements hat dabei Signalcharakter

Die Corona-Krise macht besondere Kompetenzen auf dem Gebiet der Veränderungskommunikation dringend erforderlich.
Veränderungs- und insbesondere Restrukturierungssituationen stellen aber auch gestandene Kommunikationsprofis vor Aufgaben, die nicht unbedingt zu ihrem Tagesgeschäft gehören. Insofern kann eine spezialisierte externe Expertise häufig zum Erfolg beitragen – zumal ein Außenseiter bei der Unternehmensspitze kritische Punkte oft direkter ansprechen kann als die internen Kommunikationsexperten.

„Ich habe studiert. Ich kann Kommunikation.“ Kein erfundener Satz. So etwas sagen Chefs tatsächlich.
Natürlich kann jeder kommunizieren – das macht uns ja als Menschen aus. Eine akademische Ausbildung spielt da meiner Meinung nach gar keine Rolle.  Es gibt  Schichtleiter die auf Firmenveranstaltungen einen ganzen Saal zum Toben brachten, und Vorstandsmitglieder, die das Publikum binnen fünf Minuten in Tiefschlaf versetzten.

Entscheidend ist wohl der Begriff der strategischen Kommunikation – also die Frage, auf welchem Weg ich ein ganz bestimmtes Ziel erreiche und welche kommunikativen Instrumente und Techniken ich dabei einsetze. Dazu gehört das Verständnis, dass gerade in kritischen Situationen jede operative Entscheidung eine kommunikative Wirkung entfaltet.

Wenn zum Beispiel das Management im Rahmen einer Standortschließung gerade mal das gesetzlich vorgeschriebene Minimum an Abfindungen anbietet, mag das rational betrachtet zunächst die Redundanzkosten senken. Die damit verbundene Botschaft aber lautet: ‚Ihr seid uns nichts wert‘. Das führt in der Regel zu Widerstand, der höhere Kosten verursacht als ein ursprünglich besseres Angebot.

In Krisen und Restrukturierungen beschränkt man sich häufig auf das rein Faktische und vergisst dabei Emotionen und Ängste. Da sollte man als Kommunikationsverantwortlicher und Chef rund um die Gefühlslage der Mitarbeiter unbedingt einiges beachten.

Klassische Restrukturierungsmodelle konzentrieren sich auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie Liquidität, Deckungsbeitrag oder Personalschlüssel. Diese Kennzahlen sind natürlich notwendig, aber eben nicht ausreichend. Eine Restrukturierung gelingt nämlich nur gemeinsam mit der Belegschaft und nicht gegen sie.

Dabei gibt es, stark verkürzt beschrieben, zwei Perspektiven: auf der einen Seite die Mitarbeiter, von denen das Unternehmen sich trennen muss, und auf der anderen Seite diejenigen, die das veränderte Unternehmen perspektivisch voranbringen sollen.

Ein fairer Umgang mit den Erstgenannten ist extrem wichtig; nicht nur, weil sie ja bisher Kolleginnen und Kollegen waren, sondern vor allem, weil das Verhalten des Managements ihnen gegenüber Signalcharakter hat für diejenigen, die nicht unmittelbar betroffen sind.

Der andere Teil – und das ist ja in aller Regel die überwiegende Mehrzahl – muss emotional und rational in die Zukunft mitgenommen werden, mit einem motivierenden Ziel vor Augen und ausgestattet mit den nötigen Fähigkeiten und Instrumenten.

Wie sollte, in wenigen Worten, eine gelungene Kommunikation in Restrukturierungen maßgeblich sein?

Managemententscheidungen werden meist aus einer Innenperspektive heraus getroffen: Was wollen wir erreichen, welche Ressourcen stehen zur Verfügung, und so weiter. Kommunikation hat korrelierend dazu die Aufgabe, die Außenperspektive einzubringen: Wie wirken diese Entscheidungen auf die Betroffenen, und welche Reaktionen werden sie vermutlich auslösen? Das gilt innerhalb der Organisation mit Blick auf die Belegschaft und außerhalb mit Blick auf die unterschiedlichen Stakeholder.

Vor diesem Hintergrund halte ich drei Aspekte für besonders wichtig.

Erstens: Die Kommunikationsfunktion muss von Beginn an in die Planung eingebunden sein. Holt man sie erst dazu, wenn die zentralen Entscheidungen bereits getroffen sind, kann sie bestenfalls noch als Ausputzer zur Schadensminimierung beitragen.

Zweitens: Auf Basis einer klaren operativen Zielsetzung müssen Verhandlungs- und Kommunikationsstrategien miteinander verzahnt werden. Auf diese Weise stellt das Management sicher, dass sein Handeln und damit auch seine Kommunikation immer konsistent bleiben.

Drittens: Eine umfassende Stakeholder-Analyse ist unabdingbar, um Handlungsmuster unterschiedlicher Interessengruppen zu antizipieren und daraus kommunikative Teilstrategien abzuleiten.

Starke negative Außenwirkung entsteht ja meist gerade dadurch, dass das Management die emotionalen Wirkungen des vermeintlich rationalen operativen Handelns ausblendet oder unterschätzt. Wenn Sie also die drei gerade angesprochenen Regeln berücksichtigen und die entsprechende Planung professionell umsetzen, stehen die Chancen für eine weiterhin starke Reputation ganz gut.

Sie wollen mehr erfahren? Melden Sie sich: info@michaeltiefel.com

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Kommunikation ist JETZT wichtiger denn je

Von allen Lebenskompetenzen, die uns zur Verfügung stehen, ist Kommunikation wohl die mächtigste.

Viele fühlen sich im Home office zunehmend einsam und sehnen sich nach Gemeinsamkeit, Austausch und menschlicher Nähe. Das schwächt den Einzelnen und führt dazu, dass die Effektivität von Teams und Unternehmen schwindet. Was können Führungskräfte, aber auch jeder Einzelne dagegen tun?

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, menschliche Bindung herzustellen, d.h. sich als Menschen trotz der remote Arbeitssituation auszutauschen und spürbar zu machen. Das galt schon immer und gewinnt in der aktuellen Krisensituation grundlegend an Bedeutung. 

So wird Kommunikation zur mächtigen Krisenkompetenz. Was können Sie tun, um den intensiven Austausch mit ihren Mitarbeitern, im Team zu fördern?

Mein Tipp:

  • Sorgen Sie für vielfältige Möglichkeiten, sich auszutauschen – über berufliche und auch private Aspekte (vom Stand up Meeting, Chatrooms, virtuellen Coffee-breaks bis zum persönlichen Gespräch mit jedem Einzelnen etc.)
  • Schaffen Sie eine Atmosphäre, in der sich jeder auch mit seinen persönlichen Themen zeigen kann.
  • Seien Sie ein Role-Model für Ihre Mitarbeiter, indem Sie sich selber zeigen und von den Dingen erzählen, die Sie beschäftigen, umtreiben, freuen, sorgen… So machen Sie Ihren Mitarbeitern Mut, dasselbe zu tun.

Auf diese Weise stärken Sie erfolgreich das Gemeinschaftsgefühl und halten ihr Team auf Erfolgskurs.

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JUNGS und Mädchen und ihre „Behinderung“

Es ist kein Zufall, dass 80% der angeblich Lernbehinderten Kinder männlich sind. Dafür gibt es mehrere Gründe. Um nur zwei zu nennen:

  • Jungen entwickeln zunächst die GROBMOTORIK und erst nach der Pubertät die FEINMOTORIK. Bei Mädchen ist es umgekehrt. SCHÖNSCHREIBEN aber ist feinmotorisch und für kleine Jungen daher fast nicht zu schaffen (zum „Glück“ gibt es das ja jetzt nicht mehr).
  • Jungen müssen fast doppelt so viel Muskelmasse entwickeln (der männliche Körper besteht zu 40% aus Muskeln, der weibliche nur zu 24%). Das heißt, sie müssen Muskeln durch BEWEGUNG aufbauen, diese durch weitere Bewegung trainieren und im Gehirn die nötigen Verbindungen, um sie richtig bewegen zu können. Deshalb müssen Jungen sich bis zur Pubertät tagtäglich mehrere Stunden lang bewegen, in der Schule aber zwingt man sie, ständig stillzusitzen.Hinzu kommt, dass sie inzwischen auch nicht mehrt auf der Straße spielen können/bzw. durch die neuen Medien wollen. Spielplätze wurden Parkplätzen geopfert (das bringt mehr Wählerstimmen), und Sportplätze (früher in fast jedem Stadtviertel vorhanden) muss man heute mit der Lupe suchen. Auch im Haus dürfen sie im Treppenhaus nicht rennen. WO BITTE SOLLEN DIE LJUNGEN DIE ENTWICKLUNG DURCHLAUFEN, die sie so dringendst benötigen??? Wären Ballspiele und Übungen für die Hand-Auge-Koordination (z.B. Spiele, bei denen man zielen und werfen/schießen muss) Schulfächer, dann könnten die Jungen ihr ureigenstes Wesen genauso entwickeln, wie die Mädchen das dürfen.

Und nun? Was macht man mit diesem Wissen? Nicht immer gleich zur Chemiekeule greifen und die Entwicklung jedes einzelnen beobachten. Jedes Kind entwickelt sich eigenständig und in seinem Tempo. Der eine schneller, der andere etwas langsamer. Das ist ganz normal. Das Erlernen eines Musikinstrumentes steigert zum Beispiel die Bereitschaft am Lernen in der Schule. Genauso muss die Gemeinde mehr eingreifen. Die soziale Entwicklung der Kinder außerhalb der Schule fördern. Nicht nur durch Errichtung eines Sportparks, sondern auch durch Erschaffung von Plätzen, an denen die Kinder SELBST und STÄNDIG sich ausTOBEN und entFALTEN können. Gebt ihnen mehr Raum und traut ihnen (sorry not sorry: verdammt noch mal) mehr zu.

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Achtsame Kommunikation

Nur wenn wir zusammen achtsam sind, können wir eine Gemeinschaft werden.

Eine gesunde und achtsame Kommunikation ist nicht nur wichtig, wenn wir mit einer Person über konkrete Probleme sprechen, sondern auch in alltäglichen Situationen oder wenn wir mit mehreren Personen sprechen.

Auf der Arbeit lassen wir uns z.B. oft in giftige Gespräche hineinziehen. Wenn sich die Stimmung im Team verschlechtert, sei es wegen Stress oder aufgrund anderer Probleme, müssen wir immer versuchen, ein Vorbild zu sein und den anderen zeigen, wie wir durch Achtsamkeit die Atmosphäre schnell wieder zum Positiven wenden können.

Am besten gelingt uns das, wenn wir gut ausgeruht und selbstbewusst in den Arbeitstag starten. Dabei lohnt es sich, den Weg zur Arbeit für ein paar Achtsamkeitsübungen zu nutzen. Anstatt z.B. auf dem Fahrrad oder in der U-Bahn darüber nachzudenken, welche Probleme der heutige Tag wieder bringen wird und an all die Dinge zu denken, auf die wir eigentlich keine Lust haben, können wir diese Zeit einfach dazu nutzen, an gar nichts zu denken. Wir können einfach nur dasitzen oder Fahrrad fahren und auf unseren Körper und unseren Atem achten. Wir können uns darüber freuen, dass unser Körper uns die Kraft gibt, diesen Tag zu bewältigen, und einfach nur zuhören, wie unser Atem von ganz alleine immer weiter fließt. So werden wir ausgeglichen und konzentriert im Büro ankommen und nicht so leicht in den alltäglichen Stress verfallen.

Auch im Büro selbst wirkt es Wunder, wenn wir uns einfach einmal fünf Minuten Zeit nehmen um sich zurückzulehnen und sich nur auf den eigenen Atem zu konzentrieren. Wer weiß, vielleicht haben ja auch unsere Kollegen Lust, nach der Mittagspause ein paar Minuten lang ihre Achtsamkeit zu trainieren und ihre Konzentration zu steigern?

Jedes Team und jede Gemeinschaft ist stärker und effektiver, wenn ihre Mitglieder achtsam miteinander umgehen. Denn durch effektive Kommunikation und einen achtsamen Umgang miteinander wird die Gemeinschaft gestärkt und entwickelt eine große kollektive Energie. Um das zu erreichen, können wir gemeinsam meditieren und versuchen, uns gegenseitig achtsam zuzuhören und achtsam zu sprechen. Dadurch werden wir gemeinsam stark und haben die Kraft, unsere Welt positiv zu verändern.

Wie das am einfachsten geht? info@michaeltiefel.com