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GELD und ERFOLG

Woran liegt es, dass manche Menschen Geld und Erfolg haben und andere nicht?

Erfolg bedeutet, sich selbst im Leben zu verwirklichen. Das erfordert eine intensive Beschäftigung mit dem eigenen Inneren und sehr viel Energie, das spezifische „innere“, die eigene Persönlichkeit, adäquat zum Ausdruck zu bringen.

Ich zitiere oft bei meinem Training Goethe:

„In dem Moment, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einen zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer Du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius und Magie. Beginne jetzt!“ 

Erfolg hat in erster Linie nichts mit Geld zu tun. Doch wenn Selbstverwirklichung gelingt, findet sich das auch auf der finanziellen Ebene gespiegelt.

Ein gutes Erfolgstraining befasst sich immer auch mit der Persönlichkeitsbildung. Daher lade ich Sie ein, mich zu kontaktieren.

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Kommunikation ist JETZT wichtiger denn je

Von allen Lebenskompetenzen, die uns zur Verfügung stehen, ist Kommunikation wohl die mächtigste.

Viele fühlen sich im Home office zunehmend einsam und sehnen sich nach Gemeinsamkeit, Austausch und menschlicher Nähe. Das schwächt den Einzelnen und führt dazu, dass die Effektivität von Teams und Unternehmen schwindet. Was können Führungskräfte, aber auch jeder Einzelne dagegen tun?

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, menschliche Bindung herzustellen, d.h. sich als Menschen trotz der remote Arbeitssituation auszutauschen und spürbar zu machen. Das galt schon immer und gewinnt in der aktuellen Krisensituation grundlegend an Bedeutung. 

So wird Kommunikation zur mächtigen Krisenkompetenz. Was können Sie tun, um den intensiven Austausch mit ihren Mitarbeitern, im Team zu fördern?

Mein Tipp:

  • Sorgen Sie für vielfältige Möglichkeiten, sich auszutauschen – über berufliche und auch private Aspekte (vom Stand up Meeting, Chatrooms, virtuellen Coffee-breaks bis zum persönlichen Gespräch mit jedem Einzelnen etc.)
  • Schaffen Sie eine Atmosphäre, in der sich jeder auch mit seinen persönlichen Themen zeigen kann.
  • Seien Sie ein Role-Model für Ihre Mitarbeiter, indem Sie sich selber zeigen und von den Dingen erzählen, die Sie beschäftigen, umtreiben, freuen, sorgen… So machen Sie Ihren Mitarbeitern Mut, dasselbe zu tun.

Auf diese Weise stärken Sie erfolgreich das Gemeinschaftsgefühl und halten ihr Team auf Erfolgskurs.

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Motiviert euch mit diesen 5 Möglichkeiten selbst

Ein häufiger Grund, warum Menschen zum Coaching kommen, ist, dass sie sich festgefahren fühlen. Manche langweilen sich schlicht und einfach. Ihre Aufgaben sind alltäglich geworden — das Leben scheint so vorhersehbar.

Andere bleiben in einer bestimmten Situation stecken, wie ein Job, den sie nicht mögen, oder eine Beziehung, die sie unerfüllt lässt. Wenn man sich festgefahren fühlt, sollte man handeln. Dabei helfen bestimmte Strategien.

1.     Sucht euch mehrere Fluchtwege 

Es gibt immer viele verschiedene Lösungen für ein Problem. Natürlich sind nicht alle davon gut. Wenn ihr ein Problem lösen wollt, macht ein Brainstorming und überlegt euch so viele Wege, wie möglich. Die müssen erstmal nicht immer Sinn ergeben oder die besten sein.

Erstellt eine lange Liste von Strategien, die euch helfen könnten, euer Problem zu lösen. Das Ziel ist es, eine so lange Liste zu erstellen, damit unser Gehirn erkennt, wie viele Möglichkeiten wir haben.

2.     Verändert eure Routine 

Routinen sind eigentlich gut, denn sie lassen uns wichtige Gewohnheiten entwickeln. Zu viel Struktur und Routine, kann aber auch dazu führen, dass wir uns wie ein Roboter fühlen. Dann müssen wir aktiv werden, um aus unserem Trott wieder herauszukommen. Macht dann einfach mal etwas anders als sonst. Das hilft eurem Gehirn, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Das kann außerdem neue Ideen entfachen, die Leidenschaft schüren und mehr Energie geben.

Das müssen nicht unbedingt große Veränderungen sein. Geht statt direkt nach der Arbeit zu Abend zu essen mal eine Runde spazieren. Oder meldet euch für einen Kurs an, bei dem ihr etwas neues lernt (auch online möglich und sinnvoll).

3.     Sucht euch neue Herausforderungen

Ein Wettbewerb ist eine großartige Möglichkeit, sich wieder zu motivieren. Und dabei müsst ihr nicht mal gegen jemanden antreten. Stattdessen könnt ihr euch eine Herausforderung suchen, die ihr meistern wollt.

Die Herausforderung kann sich auch auf ein Problem beziehen, dass ihr lösen müsst. Ihr habt Schulden, versucht innerhalb eines Monats zu sparen und einen Teil zurückzuzahlen.

Oder ihr setzt euch ein Ziel, dass ihr erreichen wollt. Zum Beispiel jede Woche dreimal Laufen zu gehen. Das könnte auch etwas sein, auf dass ihr euch freut und was neue Interessen weckt.

4.     Probiert etwas aus 

Experimentiert einfach mal ein bisschen rum. Schaut, was euer Leben ein bisschen besser macht und was euch dagegen nicht so guttut. Wenn ihr etwas gefunden habt, dass euch Spaß macht, bleibt dabei.

Probiert aus, ob ihr euch zum Beispiel mit anderer Kleidung wohler fühlt. Wenn ihr mit einer neuen Garderobe selbstbewusster auftreten könnt, dann solltet ihr einkaufen gehen. Oder testet eine neue Strategie im Job aus. Wenn sie euch positive Erlebnisse bringt, bleibt dabei.

5.     Achtet auf ein gutes soziales Umfeld

Die Menschen, mit denen wir uns umgeben, beeinflussen uns sehr. Manchmal tut es deshalb gut, neue Freunde zu finden oder zu alten wieder Kontakt aufzunehmen. Vielleicht gibt es auch jemanden in eurem Umfeld, der euch nicht guttut und euch runterzieht. Dann kann es helfen, den Kontakt zu verringern oder sogar ganz abzubrechen. Vielleicht merkt ihr dann auch, dass ihr euch weniger festgefahren fühlt.

Ihr wollte mehr wissen oder ein gezieltes Coaching? Dann meldet euch einfach unter info@michaeltiefel.com

 

 

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Die starke Macht der Worte – Reden Sie Krisen nicht herbei!

Max Frisch hat den weisen Satz gesagt: Eine Krise ist ein produktiver Zustand – man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen!“

Leichter gesagt als getan, oder? Das Krisengefühl lauert derzeit überall – ob auf persönlicher, beruflicher, nationaler oder globaler Ebene. In der Kommunikation und in den Medien sind Krisen das beherrschende Thema. Wir sind sehr geübt darin, unsere Aufmerksamkeit auf die Krisen zu lenken und entsprechende Informationen aufzunehmen. Diese negativen Informationen trüben unsere Gedanken und Emotionen ein, so dass das innere „Katastrophen- Gefühlskarussell“ so richtig Fahrt aufnehmen kann. Die Folge ist in der Regel das Gefühl, der Situation ausgeliefert zu sein und die eigene Handlungsfähigkeit zu verlieren.

Wie können Sie aus diesem emotionalen Katastrophen Karussell“ aussteigen?

  • Beteiligen Sie sich nicht an der Krisen-Kommunikation

Gespräche über Krisen gibt es momentan überall: mit den Kollegen und Vorgesetzten, der Familie, mit Freunden. Immer dann, wenn Sie selber aktiv in diese Gespräche einsteigen und Ihre Energie in diese Krisen stecken, produzieren Sie mehr von den negativen Emotionen und machen die Krisen dadurch größer.
Was können Sie stattdessen tun? Steigen Sie aus der Krisen-Kommunikation aus. Dadurch entziehen Sie der als schwierig erlebten Situation den Nährboden, sich zu einer lähmenden Katastrophe zu entwickeln. Lenken Sie stattdessen die Aufmerksamkeit in Richtung Zukunft und fragen Sie, was jetzt zu tun wäre oder was ein erster Schritt sein könnte, um diese schwierige Situation zu meistern. So werden sich die Beteiligten ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst und behalten das Heft des Handelns in den eigenen Händen.

  • Schärfen Sie Ihr Bewusstsein: Was ist eigentlich eine Krise?

Folgt man Max Frisch, so ist eine Krise ein produktiver Zustand, d.h. ein Zustand, aus dem heraus Neues entsteht. Man könnte eine Krise als eine Aufforderung des Lebens verstehen, aktiv zu werden und neue Lösungen zu finden.
Was können Sie tun? Fragen Sie sich, was Sie durch diese Krise schaffen können, was Ihnen ohne diese Situation evtl. nicht möglich gewesen wäre?

  • Trainieren Sie Ihren Geist – bringen Sie sich durch Ihr Denken und Sprechen auf Erfolgskurs!

Von Kindesbeinen an sind wir trainiert, den Fehler bzw. das Haar in der Suppe zu finden. Mit diesem geübten Blick auf das Negative, schwingen wir uns selber auf das Negative ein und laden sozusagen die nächste Krise zu uns ein. Das geht auch anders.
Was können Sie tun? Richten Sie Ihr Bewusstsein auf das, was Sie erreichen wollen. Seien Sie sich bewusst, welche Fähigkeiten Sie haben, um diese Situation erfolgreich zu meistern. Trainieren Sie Ihr Denken und verordnen Sie sich ein inneres „STOPP Schild“, wenn Sie sich selber durch negative Gedanken in die Katastrophe denken. Sprechen Sie eine positive Sprache und sagen Sie, was Ihnen wichtig ist und was Sie wollen – anstatt was alles nicht geht.

  • Wenn Sie also Ihren Blick auf die Zukunft richten und aus schwierigen Situationen Visionen erschaffen,
  • wenn Sie sich Ihrer Fähigkeiten bewusst werden und sich ganz bewusst dafür entscheiden, aus dem negativen Gedanken-Karussell auszusteigen
  • wenn Sie sich stattdessen fragen, was alles möglich ist und wir so gedanklich die Zukunft (nach der Krise) gestalten, dann stärken Sie Ihr Bewusstsein, Krisen meistern zu können.

So schaffen Sie es, dass aus schwierigen Situationen keine Katastrophen-Stimmung erwächst sondern Neues entstehen kann – Dann muss die nächste Krise ohne Sie stattfinden.

 

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PRINZIPIEN DER EFFEKTIVITÄT

Es gibt verschiedene, zeitlose, universelle Prinzipien der Effektivität im persönlichen, zwischenmenschlichen und geschäftlichen Bereich.
Hier sind meine sieben wichtigsten:
  1. Das Prinzip des lebenslangen Lernens, der ständigen Weiterbildung. Lebenslanges Lernen ist in der Welt von heute unerlässlich. Es trägt dazu bei, dass wir bessere Beziehungen führen und im Beruf kompetenter werden können. Viele von uns werden auf mehr als fünf verschiedenen Gebieten gearbeitet haben, bevor sie in den Ruhestand gehen. Der technische Fortschritt schreitet mit rasender Geschwindigkeit voran – da wollen Sie sicher nicht hinterherhinken?

„Das ist Lernen – plötzlich verstehen wir etwas, das wir schon unser ganzes Leben lang verstanden haben, aber auf eine völlig neue Weise“ Doris Lessing

  1. Das Prinzip des Dienens, der Gedanke, andere zu unterstützen und ihnen zur Seite zu stehen.

„Anderen zu dienen ist wundervoll – allerdings nur, wenn man es mit Freude, mit ganzem Herzen und mit freiem Geist tut.“ Pearl S. Buck 

  1. Das Prinzip, optimistisch zu bleiben, positive Energie auszustrahlen und die vier emotionalen Hindernisse – Kritisieren, Klagen, Vergleichen und Konkurrieren – zu vermeiden.

„Der entscheidende Punkt beim Leben und beim Optimismus ist, töricht genug zu sein, um zu glauben, dass das Beste noch kommt.“ Peter Ustinov

  1. Das Prinzip, anderen Bestätigung zu geben und sie als pro-aktive Individuen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und großem Potenzial zu sehen.

„Wenn man die Menschen behandelt, als wären sie das, was sie sein sollten, hilft man ihnen, das zu werden, was sie werden könnten.“  Johann Wolfgang von Goethe

  1. Das Prinzip des Gleichgewichts – die Fähigkeit, unsere unterschiedlichen Rollen zu erkennen und für alle wichtigen Bereiche unseres Lebens das richtige Maß an Zeit aufzuwenden. Denn Erfolg in einem Lebensbereich kann eine Vernachlässigung oder Misserfolge in anderen nicht aufwiegen.

„Jeder von uns ist ein Haus mit vier Zimmern: einem physischen, einem mentalen, einem emotionalem und einem spirituellen. Wenn wir nicht jeden Tag in jedes Zimmer gehen – und sei es nur, um dort für frische Luft zu sorgen – , sind wir keine richtigen Menschen.“                   Rumer Godden

  1. Das Prinzip der Spontaneität – die Fähigkeit, das Leben mit einem Schuss Abenteuerlust und Neugier auszukosten, statt bei allen Dingen immer etwas Negatives finden zu wollen.

„Die Essenz von Freude ist Spontaneität“ Germaine Greer

  1. Das Prinzip der ständigen Erneuerung und Verbesserung in den vier Dimensionen unseres Lebens: dem physischen, spirituellen, mentalen und sozial/emotionalen Bereich.

„Das ist die größte Investition, die wir im Leben machen können – in uns selbst zu investieren.“ Stephen R. Covey

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Gib die Schuld nicht ab!

Das Leben ist nie schuld

Viele Menschen behaupten, das Leben sei ungerecht. Sie meinen, vom Pech verfolgt oder um wertvolle Chancen und Möglichkeiten beraubt zu werden. Hast auch Du schon einmal dasselbe gedacht? Wenn ja, dann bist Du damit sicherlich nicht alleine. Es gibt Situationen, Tage oder sogar ganze Phasen, in denen nichts so läuft, wie wir es gerne hätten.

In diesen Zeiten ist es leicht, sein eigenes Handeln nicht zu hinterfragen und mit dem Finger auf jemanden oder etwas zu zeigen, das irgendwie nicht ganz greifbar ist:

Das Leben.

Amüsant wird es, wenn man versucht, sich das Leben als Person vorzustellen, die unsere Pläne durchkreuzen oder uns gar etwas Böses anhaben will. Ist da etwa ein Schurke mit schwarzem Bart und Augenklappe, der uns ständig Steine in den Weg legt?

Aber auch, wenn wir den Spaß beiseite lassen, bleibt die ernsthafte Frage:

Ist es möglich, dass das Leben ungerecht zu uns ist?

Die Antwort darauf lautet ganz eindeutig:

NEIN!

Das Leben ist unpersönlich und nicht in der Lage dazu, uns zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Tatsache ist, dass die Menschen ungerecht sind. Es liegt in der Natur des Menschen, sowohl positiv als auch negativ handeln zu können.

Schlägt eine der Neigungen ins Extreme aus, ist das für uns, bzw. die ganze Welt deutlich spürbar. Das Leben selbst ist jedoch völlig unpersönlich und hat seine ganz eigenen Regeln, die stetig und nicht veränderbar sind.

So gibt es zum Beispiel die physikalischen Gesetze, die immer gleich sind, aber von uns unterschiedlich genutzt werden können. Es gibt die Zeit, die wir messen, aber nicht verändern können. Genauso gibt es den Tod, der endgültig ist und den wir nicht austricksen können. Das Leben hat seine ganz eigenen Regeln und ist immer beständig. Es ändert seine Meinung nicht und manchmal, wenn wir Menschen darunter leiden, wollen wir das nicht wahrhaben.

Wir verhalten uns wie trotzige Kinder und beschuldigen das Leben für negative Erlebnisse.

In Wahrheit sind wir uns jedoch alle früher oder später dessen bewusst, worauf wir uns mit dem Leben einlassen und dass es uns nichts Böses will. Es ist zum Beispiel grausam, wenn ein Kind im See ertrinkt. Niemand würde sich so etwas wünschen und dennoch ist es unfair, das Leben deshalb als ungerecht zu bezeichnen. Dass wir unter Wasser nicht atmen können, gehört zu den physikalischen Grundgesetzen. Das war schon immer so und daran wird sich vermutlich auch niemals etwas ändern.

Wenn Du Dich mit einer Geschäftsidee selbstständig machst, dabei scheiterst und anschließend mit einer Pleite zu kämpfen hast, ist es sehr kontraproduktiv, dem Leben die Schuld daran zu geben. Das Geldsystem und der Kapitalismus wurde vom Menschen gemacht, nicht vom Leben. Die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern, liegt stets im eigenen Verantwortungsbereich. Mit Pech hat das selten etwas zu tun.

Es ist unglaublich wichtig zu begreifen, dass Verantwortung Macht ist. Wir geben Macht über unser Leben ab, wenn wir dem Leben die Schuld für negative Umstände oder Situationen geben. Wir implizieren damit, dass wir nichts dafür können, dass etwas Schlimmes passiert ist oder wir bei einem Vorhaben gescheitert sind.

Dieser Logik entsprechend liegt es also auch nicht im eigenen Verantwortungsbereich, die eigene Situation zu verbessern oder mit den frisch entstandenen Herausforderungen umzugehen.

Diese Einstellung ist fatal!

Wie bereits gesagt, geben wir damit Macht über unser Leben ab. Wer stattdessen Eigenverantwortung übernimmt, befindet sich immer (!) in der Lage, aus einer negativen Situation eine positive zu formen.

Manchmal geschehen wirklich unglückliche und tragische Ereignisse. Sie passieren aber auch genauso nicht. Oft begehen Menschen Fehler und kommen mit großem Glück ohne Schaden davon. In diesem Momenten beschwert sich niemand über das Leben, nicht wahr?

Diese Wahrheit klingt unangenehm und mag dem ein oder anderen sogar herzlos vorkommen, aber bei genauer und vor allem logischer Betrachtung kann man nur zu dem Schluss kommen, dass das Leben tatsächlich unpersönlich ist. Und das ist eine große Erleichterung! Es bedeutet, dass wir einen viel größeren Freiraum zur Gestaltung des eigenen Lebens haben, als wenn wir immer nur glauben, einem unsichtbaren Schurken namens „Leben“ unterworfen zu sein.

Fakt ist auch, dass es nur sehr wenig gibt, auf das man sich freuen kann, wenn man ständig glaubt, das Leben sei schlecht und habe es auf einen abgesehen.

Also atme durch, schließe Freundschaft mit dem Leben und freue Dich über die Erkenntnis, dass es am Ende des Tages immer ganz in Deinen Händen liegt, was Du aus Dir und Deinem Möglichkeiten machen möchtest.

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Wie ein Life Coach dir helfen kann, das Beste aus dir herauszuholen

Krise oder Karierre-Fragen: Wie ein Life Coach dir helfen kann, das Beste aus dir herauszuholen

Ob Beziehungsstress, eine schmerzhafte Trennung, der Stillstand im Berufsleben oder ein Mangel an Selbstvertrauen – das Leben kann uns manchmal in ganz schön verzwickte Lagen bringen. Viele Menschen bleiben in diesen Krisensituationen stecken, verlieren den Fokus und plötzlich fühlt sich das Leben entgleist an. Mit einem Life Coach an der Seite kann man sich aber aus diesen Tiefpunkten befreien, Ziele endlich erreichen und den Alltag mit frischer Motivation angehen.

Life Coach: Was ist das?

Life Coaching ist ein Trend aus den USA – mittlerweile schwören erfolgreiche Geschäftsmänner und -frauen auf diese Methode. Und auch bei uns in Deutschland entwickelt sich die Branche stetig. Doch was versteht man eigentlich unter einem Life Coach? Es handelt sich dabei um eine Art neutralen Berater, mit dem man sich meist wöchentlich zu einem Gespräch trifft. Je nachdem, ob du Hilfe im beruflichen oder persönlichen Leben brauchst, gibt es Coaches mit gewissen Schwerpunkten.

Welche Aufgaben hat ein Life Coach?

Der Life Coach ist dein persönlicher Berater, dem du dich anvertrauen darfst. Du kannst mit diesem Menschen offen über Probleme, heimliche Wünsche und Gefühle sprechen, denn genau hier setzt die Arbeit des Life Coachings an. Dein neuer Mentor muss dich schließlich gut verstehen, um dich im Leben einen Schritt weiter zu bringen – eine der Schlüsselaufgaben in diesem Beruf. 

Der Life Coach versucht, mehr aus dir herauszuholen, dich zu motivieren und bestärken, damit du dein Potential erkennst und nutzen kannst. Er hilft dir außerdem, persönliche sowie berufliche Ziele (neu) zu definieren und sich nach Krisenphasen endlich wieder auf die wirklich wichtigen Dingen im Leben zu fokussieren. Ein bisschen kann man es sich wie die Arbeit an einem rohen Diamanten vorstellen, der in einem Beratungsgespräch Stück für Stück geschliffen wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Problemlösung. Du arbeitest dich an der Seite des Life Coaches Schritt für Schritt durch deine persönlichen Probleme, die dein Leben aus der Bahn geworfen haben. Du versuchst zu verstehen, warum du gerade in diesem Schlamassel steckst und ihr sucht gemeinsam einen Weg hinaus. So schaffst du mehr Ordnung im Kopf sowie im täglichen Leben und kannst Tiefpunkte wie Trennungen, Arbeitslosigkeit & Co. endlich überwinden. Und: Der Life Coach ist neutral und betrachtet deine Probleme mit Abstand, was man auch als „Helicopter View“ bezeichnen kann. So kann er dir helfen, Dinge von einem neuen Standpunkt aus zu betrachten und bringt frische Gedanken in deinen Prozess hinein.

Das sind KEINE Aufgaben des Life Coaches

Viele Menschen kommen mit falschen Erwartungen zu einem Life Coach. Es geht hier nämlich um einen Berater und nicht um einen Wunderheiler. Genau wie der Trainer beim Sport nicht für den Athleten bei den Olympischen Spielen antreten kann – er kann ihn lediglich darauf vorbereiten und das Beste aus ihm herausholen. Der Life Coach steht dir deshalb bei, legt aber keine Anweisungen oder einen Lösungsplan vor. Den erarbeitet ihr gemeinsam und du musst ihn am Ende auch alleine anwenden. 

Außerdem sollte man Life Coaching nicht mit einer Therapie verwechseln. Der Coach ist kein Psychologe. Probleme, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen, oder Trauma-Erfahrungen zählen nicht zu den Behandlungsgebieten eines Life Coaches. Auch sollte dieser nicht mit einem besten Freund verwechselt werden.

Life Coach: Wer entscheidet sich dafür?

Für das Life Coaching kann sich im Prinzip jeder entscheiden. Menschen, die eine Beratung suchen, haben meistens aber ein großes Ziel, nämlich mehr aus ihrem Leben zu machen und dieses auf ein neues Level zu heben. Wer nicht weiß, wie er dieses Ziel angehen soll, kommt zum Life Coach und entwickelt die Vision mit jedem Treffen weiter. Das gilt sowohl für berufliche als auch für private Anliegen.

Aufgabenbereiche eines Life Coaches im Überblick:

  • neue Ziele definieren 
  • helfen, diese zu erreichen 
  • Problemlösung
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Selbstkontrolle schulen
  • Überwindung von Blockaden und Ängsten
  • Bewältigung von Stress, Erschöpfung und Burn-Outs
  • Planung von beruflichen Veränderungen
  • Verwirklichung von Karriereziele 
  • Work-Life-Balance in Einklang bringen
  • Bewältigung von Beziehungsstress
  • Findung von neuer Motivation
  • helfen, das eigene Potential zu erkennen und zu nutzen
  • Verbesserung der Selbst-Organisation
  • Zeitmanagement
  • helfen, mehr Glück und Freude im Leben zu finden
  • Feedback geben
  • sich in die Lage des Klienten versetzen
  • Schwierige Entscheidungen managen
  • Selbstwertthemen
  •  

Wie verläuft eine Beratung mit dem Life Coach?

Die Beratung kann sehr unterschiedlich gestaltet sein und richtet sich immer nach den Schwerpunkten des Coaches. Meistens trifft man sich wöchentlich zu einem persönlichen Gespräch unter vier Augen, zwischen 60 und 90 Minuten lang. Business-Berater setzen oft auch auf Anrufe. Welche Strategie der Coach während des Gesprächs anwendet, ist individuell und richtet sich auch nach den Anliegen des Klienten. 

 

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Lebensfülle

Jeder Mensch verbindet etwas anderes mit einem erfüllten Leben, nichtsdestotrotz ist die Motivation hinter jeder unserer Handlungen immer ein gewünschter Gefühlszustand.

Auch materialistische Wünsche verfolgen letztendlich nicht den Besitz eines ausgewählten Objekts, sondern die Gefühlsqualität, die aus diesem Besitz hervorgeht.

Ob wir uns neue Schuhe, ein neues Auto oder eine neue Wohnung wünschen; die antreibende Motivation zum erreichen aller Ziele ist nicht etwa der moderne Schnitt der Schuhe, die Geschwindigkeit des Autos oder die Architektur der Wohnung.

Die unterbewussten Anreize, für die wir bereit sind , so vieles aufzuopfern, bilden die Steigerung des Selbstwertgefühls durch die neuen Schuhe, die Freude am Fahrspaß des neuen Autos sowie eine tiefe Zufriedenheit und das Gefühl von Geborgenheit in der neuen Wohnung.

 

Doch Lebensfülle kann niemals durch etwas Äußeres entstehen, denn sie ist innerlich anhaltend und äußerlich unantastbar.

Alles Äußere ist vergänglich.

Deswegen löst es langfristig auch die gegenteiligen Gefühle von Glück aus und führt uns nicht zu unserer Lebensfülle hin, sondern von ihr weg. Tiefe Glücksgefühle beginnen und enden immer in unserem Inneren.

Richten wir uns in unserem gesamten Leben nur nach außen, kann uns am Ende dieses Weges nur noch Leid erwarten, denn mit dem zwingenden Ende des Äußeren enden auch unsere Glücksgefühle.

Erst wenn wir uns in unser Inneres kehren und lernen, unsere Gefühle nicht mehr mit unserer äußeren, sondern mit unserer inneren Welt zu verknüpfen, gewinnt unser gesamtes Leben eine unvergängliche Fülle.