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Achtsame Kommunikation

Nur wenn wir zusammen achtsam sind, können wir eine Gemeinschaft werden.

Eine gesunde und achtsame Kommunikation ist nicht nur wichtig, wenn wir mit einer Person über konkrete Probleme sprechen, sondern auch in alltäglichen Situationen oder wenn wir mit mehreren Personen sprechen.

Auf der Arbeit lassen wir uns z.B. oft in giftige Gespräche hineinziehen. Wenn sich die Stimmung im Team verschlechtert, sei es wegen Stress oder aufgrund anderer Probleme, müssen wir immer versuchen, ein Vorbild zu sein und den anderen zeigen, wie wir durch Achtsamkeit die Atmosphäre schnell wieder zum Positiven wenden können.

Am besten gelingt uns das, wenn wir gut ausgeruht und selbstbewusst in den Arbeitstag starten. Dabei lohnt es sich, den Weg zur Arbeit für ein paar Achtsamkeitsübungen zu nutzen. Anstatt z.B. auf dem Fahrrad oder in der U-Bahn darüber nachzudenken, welche Probleme der heutige Tag wieder bringen wird und an all die Dinge zu denken, auf die wir eigentlich keine Lust haben, können wir diese Zeit einfach dazu nutzen, an gar nichts zu denken. Wir können einfach nur dasitzen oder Fahrrad fahren und auf unseren Körper und unseren Atem achten. Wir können uns darüber freuen, dass unser Körper uns die Kraft gibt, diesen Tag zu bewältigen, und einfach nur zuhören, wie unser Atem von ganz alleine immer weiter fließt. So werden wir ausgeglichen und konzentriert im Büro ankommen und nicht so leicht in den alltäglichen Stress verfallen.

Auch im Büro selbst wirkt es Wunder, wenn wir uns einfach einmal fünf Minuten Zeit nehmen um sich zurückzulehnen und sich nur auf den eigenen Atem zu konzentrieren. Wer weiß, vielleicht haben ja auch unsere Kollegen Lust, nach der Mittagspause ein paar Minuten lang ihre Achtsamkeit zu trainieren und ihre Konzentration zu steigern?

Jedes Team und jede Gemeinschaft ist stärker und effektiver, wenn ihre Mitglieder achtsam miteinander umgehen. Denn durch effektive Kommunikation und einen achtsamen Umgang miteinander wird die Gemeinschaft gestärkt und entwickelt eine große kollektive Energie. Um das zu erreichen, können wir gemeinsam meditieren und versuchen, uns gegenseitig achtsam zuzuhören und achtsam zu sprechen. Dadurch werden wir gemeinsam stark und haben die Kraft, unsere Welt positiv zu verändern.

Wie das am einfachsten geht? info@michaeltiefel.com

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Wenn es persönlich wird

…oder: Konflikte am Arbeitsplatz

Die Arbeitswelt von heute steckt voller Herausforderungen. Ständig müssen wir mehr mit weniger erreichen. Der Wettbewerb wird immer härter, die Erwartungen immer höher und der Zeitdruck immer größer. Hier entsteht Druck, der sich oft auch auf der persönlichen Ebene entlädt. Dann kann es passieren, dass Menschen ihre guten Umgangsformen vergessen, sich in ihr Schneckenhaus verkriechen oder mit Worten und schlimmstenfalls mit Fäusten aufeinander losgehen. Dutzende von Büchern und Webseiten versprechen „Lösungen“ für Konflikte am Arbeitsplatz.

Fast alle predigen dasselbe: Als Führungskraft sollten sie versuchen, die Streithähne zu trennen, zwischen ihnen vermitteln oder sie in ein Konflikt-Training zu schicken. Und wenn Sie selbst Teil des Konflikts sind, sollten Sie möglichst ruhig und sachlich bleiben.

Das alles ist nicht falsch. Aber es ändert nichts an den Ursachen des Konflikts, sondern bekämpft lediglich die Symptome.

Sie müssen an den Beziehungen arbeiten und nicht an den Symptomen der Konflikte. Dann kennen Sie nicht nur Ihren eigenen Wert, sondern auch den Ihres Gegenübers. Setzen Sie sich gemeinsam an einen ruhigen Ort und sahen Sie: „Ich sehe die Dinge anders. Und deshalb will ich wissen was Sie zu sagen haben.“ Und hören Sie dann wirklich zu. Vielleicht wird man Ihnen Dinge sagen, die Ihnen nicht gefallen. Dennoch: Erliegen Sie nicht der Versuchung, sich zu verteidigen. Die Chance dazu haben Sie später immer noch. Zunächst geht es ums Verstehen und nicht ums Kämpfen. Vermutlich werden Sie erkennen, dass unter der Oberfläche des Konflikts ein viel größeres Problem liegt: Der andere fürchtet um seine Identität, seine emotionale Sicherheit oder seine territoriale Zuständigkeit. Mitunder wird es Ihnen schwerfallen, Ihre eigene Gedankenwelt zu verlassen und sich ganz auf die Denkweise Ihres Gegenübers einzustellen. Den anderen zu verstehen, das ist meist der härtere Teil.

Wenn Sie diesen Test bestehen können Sie viel über sich selbst erfahren. Vielleicht werden Ihnen hier oder da die Augen geöffnet. Mit Sicherheit schärfen Sie Ihren Blick für Dinge, die bislang außerhalb Ihres Gesichtsfelds lagen.

Näheres erfahren Sie gerne unter info@michaeltiefel.com