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Mai 23

Wir können Achtsamkeit leicht in unseren Alltag integrieren

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Wir haben bisher gesehen, warum Achtsamkeit für Führungskräfte besonders wichtig ist und wie sie konkret in vier Bereichen hilft: Fokus, Kreativität, Vitalität und Sozialkompetenz. Außerdem haben wir verschiedene Achtsamkeitsübungen in diesen Bereichen kennengelernt. Nun brennt uns eine letzte Frage auf der Seele. Wie schmieren wir das Zahnrad des Alltags mit dem Öl der Achtsamkeit?

Hier gibt es zwei Ansätze: Wir können mit einer formalen oder informellen Praxis beginnen.

Formale Praxis heißt, dass du dich gezielt zu einer Achtsamkeitsübung zurückziehst und dafür etwas Zeit investierst. Fünf Minuten am Tag sind für den Anfang schon genug. Denn bevor du dich mit langen Meditationen quälst und bald verzweifelt resignierst, ist weniger erst einmal mehr. Zudem solltest du mit einem bestimmten Bereich beginnen. Suche dir eine der Achtsamkeitsübungen heraus und trainiere mit dieser bspw. gezielt deinen Fokus.

Im Idealfall begleitet die formale Praxis eine informelle Praxis, bei der du in den kleinen Momenten des Alltags Achtsamkeit in deinem Leben verankerst. Bspw. kannst du dir einen Handy-Reminder setzen, etwa einen Gongton, der dich dreimal täglich daran erinnert, kurz innezuhalten und zu erfühlen, wie es dir in diesem Moment geht. Oder du kannst die ersten fünf Minuten deiner Mahlzeiten ganz bewusst und ohne Ablenkung genießen. Deine Möglichkeiten sind unerschöpflich.

Achtsamkeit lässt sich auch problemlos in den Business-Alltag integrieren. Vielleicht fürchtest du, im Büro den Stempel des „Esoterik-Chefs“ auf der Stirn zu tragen. Aber Achtsamkeitsübungen haben einen nachweislich positiven Effekt. Lass deine Mitarbeitenden zwanglos ein paar Übungen ausprobieren. Dann könnt ihr gemeinsam entscheiden, welche Übung ihr im Büro umsetzen wollt.

Im Internet findest du zahllose Achtsamkeitsübungen für den Büroalltag. Daher sei hier zum Abschluss nur eine genannt: Frage zu Beginn eines Meetings die Teilnehmenden, zu wie viel Prozent sie sich anwesend fühlen. Kein Mensch kann in jeder Situation 100% geben. Die Antworten verdeutlichen daher allen Anwesenden die Ausgangslage. Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin sich nur zu 20% bei der Sache fühlt, weil die Tochter mit Fieber im Bett liegt, ist das okay. So wissen alle Anwesenden Bescheid und können sich darauf einstellen.

Jetzt ist es an dir. Suche die für dich besten Vorschläge heraus, probiere sie aus und lasse sie dein tägliches Ritual werden. Sicher ist, mit Achtsamkeit wirst du langfristig produktiver arbeiten und gesünder und glücklicher leben.


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