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Mai 23

Achtsamkeit fördert Kreativität

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Maler, Musiker und Schriftsteller hat scheinbar die Muse geküsst. Wir Sterblichen aber, die keine Künstler sind, können davon nur träumen. Wahre Kreativität ist uns nicht gegeben. Aber können wir sie lernen? Ja, können wir! Achtsamkeit hilft, unsere Gedanken zu öffnen – und Kreativität entsteht durch Offenheit.

Selbstverständlich funktioniert Achtsamkeit dabei nicht wie ein Lichtschalter, mit dem wir die Kreativität an- und ausknipsen. Achtsamkeit gleicht eher einem Dimmer, der uns erlaubt, das Licht der Kreativität heller scheinen zu lassen. Mithilfe von Achtsamkeit können wir erkennen, wann wir für originelle Einfälle zu gestresst sind und wie wir uns am besten in einen kreativen Zustand versetzen. Ein kleiner Szenenwechsel, ein Waldspaziergang oder etwas Gymnastik am offenen Fenster erfrischen z.B. den Kopf und liefern neue Ideen.

Besonders empfänglich für neue Einfälle werden wir durch offene Aufmerksamkeit. Diese spezielle Geisteshaltung ist das genaue Gegenteil von Fokus. Dabei nehmen wir alles, was vor unser gedankliches Auge tritt, wohlwollend wahr. Wir sind offen für alle Gedanken, ob sie uns gefallen oder nicht.

Eine weitere Achtsamkeitsübung zur Stärkung von Kreativität ist das meditative Zirkeltraining. Hierbei machst du abwechselnd zwei Übungen. Die erste ist das achtsame Atmen, das wir im vorigen Blink bereits kennengelernt haben. Die zweite Übung ist die offene Aufmerksamkeit, zu der du nach einer Weile meditativen Atmens übergehst. Dazu richtest du deinen Fokus weg von deiner Atmung hin auf die Gedanken, die dir durch den Kopf gehen.

Für viele ist während dieser Übung das Labeling sehr hilfreich: Du gibst jedem deiner Gedanken ein Label, z.B. „Sorgen wegen Problem XY“, „Vorfreude auf den Urlaub“ oder „Darf den Arzttermin nicht vergessen“. Hast du das eine Weile gemacht, richtest du deinen Fokus wieder zurück auf deine Atmung.

Außerdem kannst du deine Kreativität mit dem Journaling stärken. Dafür stellst du dir einen Timer auf zwischen zwei und zwölf Minuten und schreibst einfach los. Notiere alles, was dir in den Sinn kommt, ohne Pause und ohne den Stift abzusetzen. Für einen flüssigen Einstieg kannst du mit einer Frage wie „Wie fühle ich mich gerade?“ beginnen. Du wirst erstaunt sein, wie viele Gedanken aus dir heraussprudeln werden – und wie viel Goethe in dir steckt!


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