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Selbstvertrauen ist eine Brücke zwischen den Gedanken und dem Handeln

Wie oft hast du dir schon gedacht: „Oh Mann, hätte ich mal dieses oder jenes gesagt oder getan!“ Bist du eventuell eine Frau? Vor allem Frauen fehlt leider oft das Selbstbewusstsein dazu, die Dinge zu sagen und zu tun, die eigentlich angebracht wären.

Wer wenig Selbstvertrauen hat, neigt dazu, sich zurückzuhalten und passiv zu sein. Vor allem bei Frauen ist diese Neigung leider oft sehr ausgeprägt, denn sie vertrauen nicht genug auf ihre eigenen Fähigkeiten, um aktiv zu werden und sich durchzusetzen. Mit diesem passiven Verhalten geraten sie dann schnell in einen Teufelskreis, denn wer nie die Erfahrung macht, dass er erfolgreich sein und sich durchsetzen kann, wird es auch später vermutlich nicht mehr versuchen.

Es wurde ein Test mit insgesamt 500 Studenten und Studentinnen durchgeführt. Der Test enthielt komplizierte Rätselfragen und bei der ersten Auswertung schien es so, als ob Männer dabei besser abschnitten. Dann fiel Estes jedoch auf, dass viele Frauen zahlreiche Fragen überhaupt nicht beantwortet hatten. Er wiederholte den Test und erklärte den Studenten, dass sie bei jeder Frage eine Antwort aufschreiben müssten. Dieses mal schnitten die Frauen genauso gut ab wie die Männer – ihr geringes Selbstbewusstsein hatte ihnen zuvor gesagt, dass sie lieber nichts schreiben sollten als etwas Falsches.

Selbstbewusstsein lässt uns experimentierfreudig werden. Dabei hängen Selbstbewusstsein und Optimismus häufig zusammen, denn wer optimistisch ist, geht davon aus, dass er Erfolg haben kann und traut sich dadurch automatisch mehr zu.

Doch das Selbstbewusstsein entscheidet nicht nur darüber, wie Studenten in einem Test mit theoretischen Rätselfragen abschneiden. Es bestimmt auch darüber, welche Noten diese Studenten erzielen, welchen Job sie ergattern und welches Gehalt sie später aushandeln – und ist damit einer der Schlüssel zu wichtigen Fragen der Gleichberechtigung.