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März 31

Streicheleinheiten für das innere Kind

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Kennst du das auch, dass dir an manchen Tagen schon ein kleiner Zwischenfall die Tränen in die Augen treibt oder du vor Wut platzen könntest? Womöglich ärgerst du dich dann über dich selbst und fragst dich, warum du dich so kindisch verhältst. Doch eigentlich ist das kein Wunder, denn in jedem Unterbewusstsein wohnt ein kleines, verletzliches Kind.

Für dieses innere Kind ist die Zeit stehen geblieben. Geraten wir als Erwachsene in eine schwierige Situation, die einem traumatischen Erlebnis aus Kindertagen ähnelt, übernimmt das innere Kind das Ruder und reproduziert all die Gefühle und Gedanken von damals. Zahlreiche Google-Einträge beweisen, dass das Konzept des inneren Kindes längst Einzug in die Ratgeberliteratur und modernen Therapieangebote gehalten hat. Die Idee ist denkbar einfach: Als erwachsener Mensch kannst du deinem inneren Kind nachträglich all die Liebe und Aufmerksamkeit schenken, die es früher entbehren musste.

Innere Kinder kommen in allen Altersstufen vor – je nachdem, zu welchem Zeitpunkt das einschneidende Erlebnis stattfand. Ist dein inneres Kind ein trotziger Teenager, musst du vielleicht einfach mal die Tür hinter dir zuknallen, die Musik deiner Lieblingsband von damals in voller Lautstärke hören und lauthals mitsingen.

Wenn du dich vor Veränderungen oder dem Alleinsein fürchtest, kann das bedeuten, dass du irgendwann in den ersten drei Lebensjahren einen tief greifenden Verlust erlitten hast. Diese Erfahrung versetzt dein inneres Kind immer wieder aufs Neue in Panik. Wenn das passiert, kann dir ein anderer Anteil deiner Persönlichkeit helfen: der innere Erwachsene. Dessen Aufgabe ist es, das innere Kind zu trösten. Hege und pflege es so, wie du es mit einem Kleinkind tun würdest: Kuschle dich mit einer Wärmflasche ins Bett, entspanne in der Badewanne oder gönne dir eine Portion warmen Grießbrei.

Starke Probleme mit dem Selbstwertgefühl haben ihren Ursprung hingegen oft im dritten bis elften Lebensjahr. Überlege, wie du dieses Kind ermutigen und aufheitern kannst. Vielleicht möchte es einen Trickfilm gucken oder in den Zoo gehen? Oder du redest ihm gut zu und erklärst ihm, dass es okay ist, hin und wieder wütend und traurig zu sein. Solche Selbstgespräche fühlen sich anfangs vielleicht ungewohnt an, sind aber Balsam für dein psychisches Wohlbefinden:

Noch einmal zum Mitschreiben: Der Kontakt mit dem inneren Kind hilft dabei, die eigenen emotionalen Bedürfnisse kennenzulernen und die Wunden der Vergangenheit aus eigener Kraft zu heilen.

Es geht also darum zu lernen, sich selbst eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein. Aber welche Rolle spielen die eigentlichen Eltern aus Fleisch und Blut bei der Kindheitsbewältigung?


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