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Lebensfülle

Jeder Mensch verbindet etwas anderes mit einem erfüllten Leben, nichtsdestotrotz ist die Motivation hinter jeder unserer Handlungen immer ein gewünschter Gefühlszustand.

Auch materialistische Wünsche verfolgen letztendlich nicht den Besitz eines ausgewählten Objekts, sondern die Gefühlsqualität, die aus diesem Besitz hervorgeht.

Ob wir uns neue Schuhe, ein neues Auto oder eine neue Wohnung wünschen; die antreibende Motivation zum erreichen aller Ziele ist nicht etwa der moderne Schnitt der Schuhe, die Geschwindigkeit des Autos oder die Architektur der Wohnung.

Die unterbewussten Anreize, für die wir bereit sind , so vieles aufzuopfern, bilden die Steigerung des Selbstwertgefühls durch die neuen Schuhe, die Freude am Fahrspaß des neuen Autos sowie eine tiefe Zufriedenheit und das Gefühl von Geborgenheit in der neuen Wohnung.

 

Doch Lebensfülle kann niemals durch etwas Äußeres entstehen, denn sie ist innerlich anhaltend und äußerlich unantastbar.

Alles Äußere ist vergänglich.

Deswegen löst es langfristig auch die gegenteiligen Gefühle von Glück aus und führt uns nicht zu unserer Lebensfülle hin, sondern von ihr weg. Tiefe Glücksgefühle beginnen und enden immer in unserem Inneren.

Richten wir uns in unserem gesamten Leben nur nach außen, kann uns am Ende dieses Weges nur noch Leid erwarten, denn mit dem zwingenden Ende des Äußeren enden auch unsere Glücksgefühle.

Erst wenn wir uns in unser Inneres kehren und lernen, unsere Gefühle nicht mehr mit unserer äußeren, sondern mit unserer inneren Welt zu verknüpfen, gewinnt unser gesamtes Leben eine unvergängliche Fülle.